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Was ist ein universales Multitalent / Scannertalent?

Was ist ein universales Multitalent / Scannertalent?

Produktion: Johannes Sylvester Fluhr

Vielbegabung ist ein Phänomen der Hochbegabung. Multitalente sind in der Lage, Dinge schnell zu verstehen und es fällt ihnen in der Regel leicht, Neues zu lernen.

Im Grunde ist das Multitalent reich beschenkt worden und darf im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen schöpfen.

Wie lebt ein Multitalent am besten und welche Besonderheiten müssen sie beachten??

Das Multitalent hat es in dieser Welt häufig schwer, denn die Mitmenschen zeigen für die besonderen Fähigkeiten zumeist nur wenig Verständnis.

Auch die Berufswelt ist für diese Persönlichkeitsstruktur wenig ausgerichtet, obwohl sie so sehr von den einzigartigen Fähigkeiten der Vielseitigen profitieren könnte.

Herausfordernd ist es natürlich, dass Multitalente häufig tausend Ideen im Kopf haben, die sie auch am liebsten alle sofort umsetzen wollen- und an der Umsetzung hapert es manchmal. Multitalente sind eher Visionäre als Umsetzer, ein Multitalent sollte nicht alles alleine machen. Es wäre besser, wenn sie für die Umsetzung mit anderen kooperieren würden.

Die vielen unzähligen Visionen eines Multitalents sind für die Menschen in der Umgebung kaum zu verstehen. Oft reagieren sie negativ und werfen dann mangelnde Gewissenhaftigkeit vor. Dies schmerzt natürlich, so dass sich viele Multitalente zurückziehen und sich nicht mehr zeigen, sich gar verbiegen, oder unterschiedlichste Rollen annehmen, um akzeptiert zu werden.

Das ist sehr schade, auch für diese Welt- denn dadurch liegen viele Talente brach, die konstruktiv genutzt werden könnten.

Wie kann man seine vielen Talente leben?

Ganz wichtig ist es, ehrlich mit sich selbst zu sein und die Besonderheit der Vielbegabung für sich anzunehmen. Eine notwendige Konsequenz aus der Vielbegabung ist, dass es für universale Multitalente das EINE Ziel im Leben nicht gibt, sondern vielzählige- das ist genetisch angeboren wie die Augenfarbe.

Deswegen meine Botschaft alle Multitalente:  Bitte entfaltet Eure Persönlichkeit authentisch und lasst Euch nicht beschränken! Ihr solltet auch darauf achten, die richtigen Lebensumstände für Euch zu wählen.

Das heißt: einen abwechslungsreichen Beruf und eine Partnerschaft, in der Verständnis für Eure Persönlichkeit herrscht. Hierfür ist natürlich eine gute Kommunikation wichtig.

Multitalente sind aufgerufen, ihren Mitmenschen ihre Besonderheit achtsam mitzuteilen.

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Ein Spiegel der Menschen – meine Geschichte

Ein Spiegel der Menschen – meine Geschichte

Jeder von uns hat ein einzigartiges Profil und eine Berufung mitbekommen, um die Welt zu einem schöneren Ort zu machen.

Lange Zeit in meinem Leben fühlte ich mich anders als meine Mitmenschen: Offenbar war ich sensibler und nahm die Stimmungen der Menschen in meiner Nähe stärker auf als andere.

Dies konnte ich einfach nicht abstellen. Gefühle und Gemütslagen der anderen nahm ich am eigenen Körper wahr wie meine eigenen.

Dies kann natürlich sowohl angenehm als auch sehr unangenehm sein- je nachdem, welche Gefühlslage dort vorherrschte.

Mich selbst konnte ich dagegen häufig kaum spüren.

Ich dachte früher immer, es müsste allen Menschen ebenso gehen wie mir.

Meine Wesensart rief bei meinen Mitmenschen manchmal ratloses Kopfschütteln hervor.

In Sätzen wie „Du hast lauter weiße Flecken“ „grenze Dich besser ab“ „stell Dich nicht so an“ „lass das doch einfach an Dir abprallen“ etc. .  konnte ich mich nicht wiederfinden.

So wusste ich keine Antwort darauf,  warum ich mich so fühlte – niemand konnte mir die Antwort darauf geben- so sehr ich auch danach suchte. Stattdessen bekam ich den Eindruck, ich müsste mich ändern und anpassen.

Meine innere Stimme sagte mir, dass es eine andere Wahrheit dahinter geben musste.

Beruflich galt ich nach den allgemeinen Maßstäben als „vielseitig talentiert“ und „gut ausgebildet“ . Ich hatte in der Schule Schloss Salem das Abitur absolviert, wurde Volljuristin mit Prädikat, spreche vier Sprachen, gebe gerne Klavierkonzerte, tanze, singe.

Damit sollte ich nach den herkömmlichen Maßstäben mehr als zufrieden sein!

Nach meinem 2. juristischen Staatsexamen hatte ich einen Zusammenbruch  und litt unter schweren körperlichen Symptomen.

„Viel zu jung für ein Burnout“, sagten die Ärzte und verschrieben mir starke Antidepressiva. Ich weigerte mich, diese Mittel zu nehmen.

Irgendetwas nicht Greifbares unterschied mich von den anderen Menschen, die ihre bürgerlichen Leben und Karrieren verfolgten und sich damit offenbar zufrieden gaben. Doch was war es?

Ich kannte keinen Menschen, der mir in dieser Hinsicht ähnlich erschien.

Schließlich behielt ich dieses Thema für mich, da mir die anderen dabei offensichtlich nicht folgen konnten.

Eine diffuse Irritation, dass es ein Leben lang so bleibt, diese Eigenart nicht zu erfassen, war permanent präsent.

Durch glückliche Umstände gab es sehr einfühlsame Ansprechpartner wie Albert Rohrbacher, Christyna Kozel und Iris von Tiedemann in meinem Leben.

Ich werde nie unsere erste Beratung bei Iris vergessen und ihren Ausruf der Überraschung, als sie mein Profil analysierte und feststellte, dass ich zum „Archetyp Beobachter“ gehöre- somit zu einer Minderheit von  1 % der Menschen. Diese Erkenntnis war die Erklärung für all das, was ich in meinem Leben bislang als unverständlich empfunden hatte. Mit diesem Profil – mit 9 offenen Energiezentren- bin ich sozusagen ein „Spiegel der Menschen”- so erklärt sich, dass ich die anderen zumeist stärker wahrnehme als mich selbst.

Ich kann schwer Worte fassen, WIE UNENDLICH ERLEICHERT ICH WAR, ENDLICH den Grund verstehen zu dürfen – es hat mein Leben sehr zum Positiven verändert.

Bald studierte ich die wertvolle 64keys Matrix in der ganzen Tiefe, um die Zusammenhänge zu verstehen.

Ich habe früher zwar sicher “gut gemeinte”, dennoch völlig unzutreffende Diagnosen für mein Sein bekommen. Zum Glück bin meinen Weg unbeirrt weiter gegangen.

Ich habe nun mein Sein akzeptiert, ein Spiegel der Menschen zu sein und trage damit meinen Beitrag zu einem friedlicheren Miteinander bei.

Ich genieße das besondere Privileg, mich automatisch mit jedem Menschen, der in meine Nähe kommt, mit jeder Gruppe, – auch mit unterschiedlichsten Aktivitäten – zu verbinden.

Als Coach und Speaker ist es unverzichtbar für mich!

Lange war ich unglücklich über das Rätselhafte, das mich von anderen unterschied.

Ein universaler Spiegel zu sein war mir früher schlicht unheimlich und ich wagte noch nicht einmal, es auszusprechen. Seit ich es verstanden,  akzeptiert und integriert habe- geht es mir um Welten besser.  Ich weiss es nun endlich zu schätzen!

Und nicht nur das: Es ist meine Aufgabe, ein Spiegel der Menschen zu sein- damit andere sich durch mich besser verstehen-

mein persönlicher Beitrag.

So hat jeder von uns ein einzigartiges Profil und eine Berufung mitbekommen, um die Welt zu einem schöneren Ort zu machen.

Sich selbst zu verstehen, bedeutet nicht- wie es häufig dargestellt wird-  egozentrisch nur um sich zu kreisen.

Im Gegenteil: Es bedeutet, sich anzunehmen, Frieden mit sich zu schließen, und diesen Frieden weiterzugeben.

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Von der Abgrenzung zur Grenzenlosigkeit

Von der Abgrenzung zur Grenzenlosigkeit

Liebe Feinfühlige,

dieser Video-Beitrag vom Sommer 2018 ist nach wie vor aktuell!
„Abgrenzung“ ist ein wichtiges Thema für uns. Eine wirksame Abgrenzung ist für uns als Feinfühlige essentiell.
Ich werde Euch immer darin unterstützen, Euch gut gegen „Fremdgefühle“, “Fremderwartungen”, kraftraubenden Stimmungen und Energien aller Art – etc. abzugrenzen.

Häufig empfinden Feinfühlige die Gefühle wie Wut, Trauer, Enttäuschung, Missgunst anderer so stark, als wären es die eigenen. Zum Beispiel die Traurigkeit der eigenen Mutter, die sich immer über die Tochter legt, sobald sie sich in der Nähe der Mutter aufhält.

Auch wenn es widersprüchlich klingen mag: Gleichzeitig weiß ich, dass „Abgrenzung“ ein Thema ist, dass wir früher oder später hinter uns lassen, auf dem Weg, unsere „Grenzenlosigkeit“ zu entfalten.
Hier durchlaufen wir regelmäßig 2 Stufen:

Stufe 1: Wir grenzen uns wirksam ab:

  • Je besser wir unseren feinfühligen Archetypen verstehen und uns unserer eigenen Essenz bewusst sind, desto weniger übernehmen wir die Gefühle anderer wie unsere eigenen. Im Coaching bei mir klären wir Euren feinfühligen Archetypen und welche speziellen Empfehlungen hier für eine wirksame Abgrenzung gelten.

Der grosse Wunsch nach Abgrenzung oder eine Verwirrung darüber, was die eigenen Gefühle oder die Fremdgefühle sind- ist häufig ein Zeichen dafür, dass dieses Verständnis für den eigenen Archetyp und seine Essenz noch stärker entwickelt werden darf.

Kein Wunder, wir wurden selten in unserer Erziehung ausreichend in diesem Bewusstsein für uns selbst bestärkt. So kommt es, dass wir uns, unser Sein, unsere Berufung in diesem Leben- häufig erst im Erwachsenenalter in der ganzen Tiefe entdecken. Je stärker wir „Selbstbewusstsein“ für uns, unseren Archetypen, unsere Essenz entwickeln, desto selbstverständlicher werden wir auch von anderen wortlos in unserem Sein respektiert.

Je mehr wir von den anderen darin respektiert werden, wer wir WIRKLICH sind- desto weniger müssen wir zu Instrumenten wie „Abgrenzung“ greifen.

  • In diesem Bewusstsein fällt es uns leicht, klar und liebevoll „nein“ zu sagen
  • Wichtig ist es, die „Fremdgefühle“ und „Fremderwartungen“ zwar liebevoll zu beobachten, sich damit aber nicht zu identifizieren!

Stufe 2: Von der Abgrenzung zur Grenzenlosigkeit:
Sobald wir das oben beschriebene Selbstbewusstsein in unser Leben gezogen haben, öffnen sich uns die Türen zu unserer „Grenzenlosigkeit“.
Frei von den Blockaden, von den ängstlichen und bedrückenden Gedanken der Vergangenheit entfalten wir unser grenzenloses wertvolles Potential.
Wir nutzen ungebremst unsere wertvolle Energie, um unsere Lebensvision zu erfüllen.
Wir sind machtvolle Wesen und dürfen aus dem Vollen schöpfen!
In diesem Bewusstsein entwickeln wir das Wichtigste für diesen Prozess:
GEDULD als Zeichen unseres Urvertrauens.

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Universalität ist kein Bauchladen 

Universalität ist kein Bauchladen

Universalität

Bei dem folgenden Blogartikel habe ich mir erlaubt, von der ansonsten vorherrschenden “Sie-Form” abzuweichen.

An alle vielseitigen Menschen dieser Welt

Bist Du ein vielseitiger Mensch? Hast Du vielfältige Interessen und Talente? Passt Du in keine Schublade? Wurde Dir in der Vergangenheit oft gesagt, Du solltest Dich jetzt bitte ändern und Dich endlich einmal nur auf eine Sache konzentrieren? Du hast es versucht und es ist Dir nie gelungen, weil Deine Neugier Dich immer wieder zu neuen Aktivitäten trieb und Du einfach wusstest, dass Du Dich in unzählig vielen, oft komplett unterschiedlichen Tätigkeiten wiederfindest und sie sogar gut beherrschen kannst?

Dann bist Du vermutlich ein sogenanntes Multitalent und hast damit eine außergewöhnliche Vielbegabung.

Vielbegabung ist eine Begabung, die Dich von anderen unterscheidet.

Das zeigt sich insbesondere darin, dass Du Dich nicht wie die meisten für lange Zeit nur mit einem Thema beschäftigst, sondern dass Du gar nicht anders KANNST, als immer wieder neue Themengebiete für Dich zu erobern.

Diesen schier unerschöpflichen Enthusiasmus für die unterschiedlichsten Aktivitäten und Themen können Deine Mitmenschen nicht immer nachvollziehen, denn die meisten haben nur wenige Hobbies, die sie mit Begeisterung über eine lange Zeit ausüben, ohne dass es ihnen langweilig wird. Du hingegen liebst es, hinreißend zu kochen, bist eine talentierte Malerin, legst einen atemberaubenden Samba aufs Parkett, bist eigentlich gelernte Steuerfachfrau, sprichst 5 Sprachen fließend – obendrein bist Du noch ausgebildete Yoga-Lehrerin und hast Dich gerade für eine Coaching-Ausbildung angemeldet. Die selbstverständlichste Sache der Welt für Dich… nicht aber für deine Mitmenschen!

Deine Vielseitigkeit löst regelmäßig ratloses Kopfschütteln bei den anderen hervor, seien es Familie, Liebespartner oder Kollegen. Es gab schon viel Streit und Kritik von Deinen Familienangehörigen diesbezüglich. „Findest Du nicht, dass Du einen Bauchladen vor Dir herträgst?“ werden sie Dich vielleicht fragen. „Konzentriere Dich doch mal auf eine Sache richtig, anstatt auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen“. Du fühlst Dich unverstanden, was sie von Dir verlangen, ist nicht Deine Welt, es wäre Dir schlicht zu langweilig. Schlimmer noch: Sie halten Dich für abgehoben oder arrogant: „Bilde Dir bloß nicht ein, dass Du alles kannst!“ „Warum lassen sie mich nicht einfach so sein, wie ich wirklich bin?“ fragst Du Dich betrübt und irgendwann ziehst Du Dich zurück und zeigst Dein vielfältig strahlendes Innenleben nicht mehr nach außen, um nicht wieder aufs Neue verletzt zu werden.

Für ein Multitalent ist die Einschränkung auf ein Thema und ein Interessengebiet einfach zu langweilig, weil es für viele Dinge aufgeschlossen ist und viele Talente mitbringt..

Ein Multitalent ist stets neugierig

Vielbegabung ist ein Phänomen der Hochbegabung. Multitalente sind in der Lage, Dinge schnell zu verstehen und es fällt ihnen in der Regel leicht, Neues zu lernen.

Im Grunde ist das Multitalent reich beschenkt worden und darf im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen schöpfen.

Vielbegabten Menschen geht es in erster Linie darum, die Dinge zu verstehen, um sich aus einer Vogelperspektive einen Überblick darüber zu verschaffen. Oftmals erlangen sie dadurch einen gewissen Grad an Weisheit und sind gute Ratgeber. Sodann kann einem Multitalent schnell langweilig werden und es sucht sich eine neue Herausforderung. Da viele Mitmenschen dies nicht verstehen können, herrscht oft das Vorurteil, dass universale Multitalente oberflächlich und unberechenbar sind– wobei eigentlich das Gegenteil der Fall ist, da viele Multitalente durch ihre vielen Facetten eine ungeahnte Tiefe in der Beurteilung erlangen.

Universalität ist also kein Bauchladen, auch wenn es gerne anders dargestellt wird.

Die Außenwelt versucht gerne, die Multitalente zu beinflussen- und hier ist es besonders wichtig, sich selbst treu zu bleiben..

Ja, auch als universales Multitalent ist es möglich, ein ausgeglichenes Leben in Harmonie zu führen und die Welt damit zu bereichern.

Herzliche Grüße,

Mona Katzenberger

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Warum es uns lebendiger macht, mutig in den Spiegel unserer Seele zu blicken 

Warum es uns lebendiger macht, mutig in den Spiegel unserer Seele zu blicken 

Unsere Schatten und unsere Lebendigkeit

Warum es uns lebendiger macht, mutig in den Spiegel unserer Seele zu blicken

„Gott ist ein Künstler. Er erfand die Giraffe, den Elefanten und die Ameise.
Nie hielt er sich an einen vorgegebenen Stil. Er tat einfach nur, was er wollte.“
Pablo Picasso

Woher wissen wir, was richtig und was falsch ist, was als „Licht“ und als „Schatten“ zu bezeichnen ist?

Wir Menschen möchten vorangehen, unseren Weg gehen, unsere Berufung erfüllen, wir fühlen uns verpflichtet, dabei alles „richtig“ zu machen. Wer aber sagt uns, was richtig ist? Wir versuchen es mit einem Wertesystem festzulegen – grundsätzlich ein guter Gedanke.

Und doch gelingt es uns bei aller Liebsmüh nicht immer, diesem Wertesystem zu folgen.
Ist es lebendig, immer „vernünftig“ zu sein?
Immer nur „vernünftig“ zu sein könnte bedeuten, jeden Tag die farblich zu den Klamotten abgestimmten Schuhe zu tragen, nie ein Eis zu essen, niemals einfach mal in den Tag hinein zu leben und die Seele baumeln zu lassen- auch wenn sich zuhause das Geschirr türmt und die Steuererklärung längst fertig sein sollte.
Seid ruhig mal „inkonsequent“, ändert Eure Meinung, probiert Euch aus- solange dabei niemand zu Schaden kommt.

Ich stelle bei den Menschen, die ich begleite, immer wieder fest, dass das Gefühl der Scham und des Schmerzes für vermeintlich begangene „Fehler“ sehr groß ist.

Ich erinnere sie gerne daran, dass wir nicht in einer Welt leben, die nur aus „Schwarz“ oder „Weiß“ besteht, sondern aus unendlich vielen Zwischentönen.
Die vermeintlichen „Fehler“ sind in erster Linie Erfahrungen, die wichtige Botschaften für uns enthalten.

Feinfühlige schämen sich erschreckend oft für ihre große Gabe der Sensibilität.
Sich mit der eigenen Scham auseinanderzusetzen ist schmerzhaft, aber weit weniger belastend als mit der im Unterbewusstsein verborgenen Scham zu leben.

Die Scham beraubt uns tragischerweise unserer Möglichkeit, mutig, kraftvoll und mit Lebensfreude unser Leben zu meistern.

Wenn wir in den Spiegel der eigenen Seele blicken, finden wir bei jedem von uns alle nur erdenklichen Farbtöne, strahlendes Licht und eben auch unsere Schattenseiten.

Mein Wunsch ist es, all Eure Fassetten Eurer Einzigartigkeit zu spiegeln und Euch damit zum Strahlen zu bringen. In unserer virtuellen Welt voller perfekter Urlaubsbilder gibt es eine weit verbreitete Tendenz, den Focus nur auf unsere „Lichtseiten“ zu lenken und die Schattenseiten ins Abseits zu verdrängen.
Das klappt nicht: Die Schattenseiten führen dann ein Eigenleben und brechen dafür umso stärker und unberechenbarer aus.

Sie sind gleichermaßen präsent und haben unsere Aufmerksamkeit ebenso verdient wie unsere Lichtseiten.
Je mehr wir unsere „Schatten“ liebevoll ansehen und annehmen, desto mehr wird unser Licht zum Strahlen kommen.

Bedingungslose Liebe zu uns selbst bedeutet, uns KOMPLETT und KOMPROMISSLOS anzunehmen.
Viele von uns wurden bedauerlicherweise nicht mit bedingungsloser Liebe erzogen, sondern vielmehr programmiert, geliebt zu werden, wenn sie nach dem Wunsch ihrer Eltern „funktionierten“. Das dürfen wir heute als Erwachsene loslassen und transformieren.

Bei meinen „Coachees“ ist es meine erste Priorität, sie in bedingungsloser Akzeptanz zu spiegeln, sie bei allen Ängsten und Zweifeln in einem geschützten Rahmen zu begleiten – damit ihre Lichtseiten immer mehr zum Strahlen kommen und sie ein unwiderstehlich schönes Kapitel ihres Lebens beginnen.

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