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Mitgefühl bedeutet Frieden

Mitgefühl bedeutet Frieden.

Danke für euer Mitgefühl mit den Menschen der Ukraine und Russlands. Danke, dass Ihr für den Frieden steht. Das schenkt mir Hoffnung, dass es anders wird als 1939.

Denn Euer Mitgefühl bedeutet Frieden.

Seit dem 24. Februar 2022 befinden wir uns in einer Situation, die wir uns nicht vorstellen konnten. Gerade in dem Moment, in dem wir uns allmählich von den Schrecken der Pandemie erholten, ereilte uns der nächste Schock: Der Angriff auf die Ukraine.

Praktisch über Nacht holten uns Weltuntergangsszenarien eines 3. Weltkrieges ein. Traumatische Erinnerungen des Kollektivs an den 1. September 1939.

Mein ganzes Mitgefühl gilt den Menschen der Ukraine, die dort unschuldig angegriffen und vertrieben wurden.

Mein ganzes Mitgefühl gilt ebenso den Menschen Russlands, die der Willkür ausgesetzt sind und schwere Konsequenzen zu tragen haben, den jungen Soldaten, die ahnungslos in ein „Manöver“ gingen und sich unversehens im Krieg befanden.

Es gibt einen entscheidenden und hoffnungsvollen Unterschied zu 1939: Dieser Unterschied zu 1939 ist, dass heute, anders als damals, tausende Menschen in vielen Ländern für den Frieden demonstrieren, dass unzählige Menschen auf allen erdenklichen Wegen ihre kompromisslose Bereitschaft für den Frieden verkünden, dass sie sich dafür in Russland sogar dafür großen Gefahren aussetzen, dass unendliche Solidarität und Mitgefühl gezeigt wird, dass Geld gespendet wird, dass Versorgung dorthin gebracht wird, Flüchtlinge aufgenommen und versorgt werden, dass es große Friedensmeditationen gibt, viele Menschen für den Frieden beten, Lichtarbeiter Friedensenergien dorthin senden, dass Künstler für den Frieden malen, singen, tanzen, musizieren, dass Staatsfrauen und Staatsmänner ihr Mögliches tun, um den Menschen dort zu helfen.

Ihr alle schenkt mir Hoffnung, dass das Helle siegt. Dafür bin ich Euch so dankbar!

Es beginnt bei jedem Einzelnen von uns, Frieden zu SEIN.

„Weltfrieden ist nur möglich, wenn jeder einzelne Mensch Frieden in seinem Herzen trägt. Jeder Mensch ist für sich selbst und seinen eigenen Frieden verantwortlich.“

Thich Nhat Hanh

Deshalb sind wir gerade in diesen Zeiten noch mehr denn je aufgerufen, in uns selbst Frieden zu finden, unser eigenes inneres Leid zu umarmen und zu transformieren. Je mehr wir uns mit uns selbst versöhnen, desto mehr steuern wir zum Weltfrieden bei. Wir und die Welt sind nicht voneinander getrennt, wir sind eins.

Frieden beginnt mit den kleinen Dingen und hat damit die Kraft, ins Unermessliche zu wachsen. Mit jedem einzelnen friedlichen Gedanken, mit jedem Lächeln, mit jedem Friedens-Post tragt Ihr also zum Frieden bei.

In Dankbarkeit,

Ihre / Eure Mona

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Achtsamkeit in Kriegszeiten

Achtsamkeit in allen Zeiten, vor allem in Kriegszeiten

„Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg.“

Mahatma Ghandi

Vor wenigen Tagen erinnerte mich an die Worte meiner 64keys Mentoren, Nicole und Andreas Ebhart über das, was uns im Jahre 2022 erwartet:

Wir werden in diesem Jahr 2022 erneut kollektiv mit Situationen konfrontiert sein, auf die wir nicht vorbereitet sind.

Als Archetyp „Beobachterin“ (64keys) nehme ich die kollektiven Themen wie ein Radar wahr und meine Aufgabe ist es dabei, meinen Mitmenschen diese Wahrnehmungen mitzuteilen.

Kolleg*innen fragten mich daher manchmal, wie ich als Vertreterin dieses Archetyps diese speziellen Zeitqualitäten empfunden habe.

Seit Wochen überrollte mich ein unerklärlicher, lähmender und schwerer Erschöpfungszustand.

Häufig fühlte ich mich scheinbar ohne Grund den Tränen nahe. Ich vermutete, es war wieder der Weltschmerz. Ich hatte ein seltenes Ruhebedürfnis.

Seit dem 24.2.2022, weiß ich den Grund:

Im benachbarten Europa, in der Ukraine, ist Krieg ausgebrochen.

In Europa ist Krieg, unschuldige Menschen, die genauso im Frieden leben möchten wie wir, werden unnötigerweise verletzt, getötet, verlieren ihr Zuhause, erleiden Schaden und sind willkürlichem Terror ausgesetzt.

Die Explosionen in Kiew fühlten sich so unmittelbar an, als seien sie in der Berliner Nacht zu hören.

Unabhängig davon, welcher Archetyp wir sind, diese Nachricht bestürzt uns hierzulande ausnahmslos: Unsere Welt ist seit dem 24.2. über Nacht erschüttert worden.

Wir, im Nachkriegsdeutschland großgeworden, sind im tröstlichen Vertrauen aufgewachsen: Frieden galt für uns immer als höchste gesellschaftliche Priorität – daran war nicht zu rütteln.

„Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts.“

Willy Brandt, 1981

Auch wenn diese Priorität in den vergangenen Jahren immer wieder auf eine harte Probe gestellt wurde, hatten wir hierzulande seit der Katastrophe des 2. Weltkrieges das Glück, viele Jahrzehnte lang im Frieden zu leben. Erst jetzt wird uns bewusst, wie unbeschwert dieses Leben auf gewisse Weise war, auch wenn das Trauma des vergangenen Weltkrieges in unserer Nachkriegsgeneration nach wie vor ein Schattendasein führte.

Seit langer Zeit beschäftigt mich die Frage, wie die Praxis der Achtsamkeit in Kriegszeiten gelebt werden kann.

Zum Glück haben wir dafür wunderbare Vorbilder: Angefangen bei Mahatma Ghandi als Vertreter des „gewaltlosen Widerstandes“, über Dr. Martin Luther King als herausragender Vertreter im gewaltfreien Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit, dem Dalai Lama als „Botschafter des Friedens“ oder den sanften Mönch Thich Nhat Hanh, der sich nachhaltig für den Frieden in seinem Heimatland Vietnam einsetzte.

Diese Vorbilder lebten uns das vor, was für uns in Zeiten wie diesen so wichtig ist:

Achtsamkeit in Kriegszeiten.

Thich Nhat Hanh beispielsweise, begründete die Bewegung des „engagierten Buddhismus“ als der Krieg in Vietnam einzog – eine Mischung aus meditativen Erfahrungen und aktiver Hilfe für die Menschen, die unter dem Krieg zu leiden hatten.

Daraus entstanden die legendären fünf Achtsamkeitsübungen, die in fast allen buddhistischen Schulen in unterschiedlicher Betonung gelehrt werden.

Die erste Achtsamkeitsübung laut Thich Nhat Hanh, die Ehrfurcht vor dem Leben, ist wohl die wichtigste Richtlinie für den Frieden: „Im Bewusstsein des Leids, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, geloben wir Mitgefühl für ausnahmslos alle lebendigen Wesen. Wir erlernen Wege, um das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien zu schützen. Es geht um die Entschlossenheit, nicht zu töten, das Töten durch andere zu verhindern und keine Form des Tötens zu dulden, sei es auf der Welt, in unseren Gedanken oder in unserer Lebensweise“.

Der Aspekt des Mitgefühls für alles Lebende erscheint mir hier als Haltung besonders wichtig. Und auch hier beginnt es einmal wieder bei uns selbst, bei unseren Gedanken, unserer geistigen Grundlage, so wie es uns auch der Talmud lehrt.

Vielleicht ist die größte Herausforderung für uns alle, den Krieg in unseren Gedankenströmen und inneren Dialogen zu beenden.

Ich habe mich darin ebenfalls täglich zu üben.

Jeder Archetyp hat seinen „Ur-Schmerz“, bei mir als Beobachterin ist es die Enttäuschung über die Menschheit.

Seit diesem Tag, an dem ich morgens aufwachte und die entsetzliche Nachricht erfuhr, dass Krieg in Europa herrscht, war diese Enttäuschung wieder besonders stark.

Das Einzige, was mir dabei hilft: Bedingungslose, unschuldige Liebe für alle lebendigen Wesen samt ihren Unzulänglichkeiten.

In der Theorie weiß ich, dass diese unschuldige Liebe ausnahmslos allen lebendigen Wesen zusteht. Ich habe ein Anrecht darauf, genauso wie mein Nachbar, ebenso jeder Mensch, der eine Gefängnisstrafe ableistet- aber ja, auch jeder Kriegsverbrecher hat ein Anrecht darauf.

Ich habe oft versucht, mir vorzustellen, wie es wäre, einem Adolf Hitler zu begegnen.

Könnte ich ihm diese unschuldige Liebe, die jedem lebendigen Wesen nach der buddhistischen Auffassung von Achtsamkeit zusteht, entgegenbringen?

Die Antwort darauf habe ich bis heute nicht gefunden.

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„Achtsamkeit ist keine rosarote Welt“

Achtsamkeit ist keine rosarote Welt

Seit langem ist die Botschaft in der Wirtschaft angekommen, dass die Integration der Praxis der Achtsamkeit ins Arbeitsleben eine positive Auswirkung auf Stress, Resilienz, Engagement der Mitarbeiter*innen, Fehlzeiten und das Vertrauen in Führungskräfte hat.

Was bedeutet die Praxis der Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet, den Moment achten, ohne ihn zu bewerten: im Hier und Jetzt zu sein, nicht nur körperlich, sondern auch mental. Viele Menschen hingegen hängen mit ihren Gedanken in der Vergangenheit oder grübeln über die Zukunft nach. Viele Menschen lenken sich von der Gegenwart ab, indem sie nostalgisch die Vergangenheit verklären oder sich um die Zukunft sorgen / bzw. von einer besseren Zukunft träumen.

Damit verpassen sie das Wertvollste: den gegenwärtigen Moment. Liegt im ständigen Vergleich, wer schneller, durchsetzungsfähiger, erfolgreicher, beliebter, schöner, klüger ist, nicht verschenktes Potential? Wer besitzt das repräsentativere Haus, den attraktiveren Partner, das bessere Auto oder das Instagram-Profil mit mehr Likes? Wenn wir uns bewusst machen, dass das Leben jederzeit endlich ist, verlieren Sorgen über die Zukunft und die damit einhergehenden Status-Symbole häufig ganz plötzlich an Bedeutung.

Hilfreich ist auch hier die Praxis der Achtsamkeit:

Ein achtsamer Mensch achtet auf den Moment, ohne ihn zu bewerten.

Eine einfache Übung dazu ist, sich auf den Atem zu konzentrieren und dadurch Distanz zu den Gedanken zu schaffen.

Das Konzept der Achtsamkeit stammt aus dem Buddhismus, in dem Meditationen eine große Rolle spielen. Es wird empfohlen, täglich mindestens 30 Minuten zu meditieren.

Dies fällt vielen allerdings zu Beginn schwer. Meditation ist für ein achtsames Leben zwar hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Keine Meditation kommt ohne Achtsamkeit aus, jedoch kann man auch ohne zu meditieren achtsam sein. Achtsamkeit lässt sich erlernen.Zu jemandem zu sagen „Meditier mal“ hingegen ist nicht wirklich hilfreich.

Foto: Canva

Andere Gelegenheiten, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren, sind beispielsweise:

  • Beim morgendlichen Kaffee nicht sofort die Nachrichten auf dem Smartphone zu checken, sondern auf die Geräuschkulisse wie zum Beispiel das Vogelzwitschern zu achten
  • Beim Frühstücken auf den Geschmack des Essens fokussieren – nicht auf die To-Do-Liste des Tages
  • Auf dem Weg zur Arbeit beim Radfahren die frische Luft wahrnehmen
  • Die Musik nicht im Hintergrund laufen lassen, sondern sich die Zeit zu nehmen, ein Musikstück mit voller Aufmerksamkeit zu hören
  • Beim Telefonieren nicht gleichzeitig seine Mails zu lesen

Im Alltag macht sich die positive Wirkung dieser Übung sehr rasch bemerkbar. Es fällt uns leichter, bei allem, was wir tun, aufmerksamer zu sein. Wir können die Spülmaschine achtsam einräumen, achtsam mit unserem Partner sprechen, achtsam durch den Wald laufen. Wir können die Aufs und Abs des Lebens aufmerksam beobachten. Damit entwickeln wir gleichzeitig ein Gefühl für die inneren Zusammenhänge, aus denen jene innere Weisheit entsteht, die wir für diese komplexe Welt benötigen.

Diese Erfahrung bedeutet, Frieden und Kraft in jeder, auch schmerzlichen Situation zu finden. Das Ziel ist nicht, woanders hinzugelangen. Es geht darum, da wo wir gerade sind, jederzeit GANZ zu sein.

Achtsamkeit, Einsicht, innere Klarheit und eine stabilere Gesundheit sind die natürliche Folge unserer Bereitschaft, voll und ganz im Augenblick zu leben. 

Bei aller Achtsamkeit, Wertschätzung und Empathie: Wir alle wissen, dass dies die eine Seite des menschlichen Miteinanders ist.

Was ist mit der anderen Seite, die Konflikte, die Reibungen im Arbeitsalltag? Sie erfüllt einen wichtigen Zweck: Sie ermöglicht uns das Wachsen an unseren Widerständen. Insofern ist die Annahme, dass mehr Achtsamkeit unmittelbar eine „heile Welt“ zur Folge hat, eine Illusion.

Achtsam und authentisch mit sich und anderen zu sein, bedeutet, zu seiner inneren Wahrheit zu stehen. Es bedeutet NICHT ein zu sehr auf Harmonie ausgerichtetes Verhalten.

Zu seiner inneren Wahrheit zu stehen, kann neue, unerwartete Konflikte mit sich bringen. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen, die gerade beginnen, die Praxis der Achtsamkeit in ihr Leben zu integrieren, enttäuscht an sich zweifeln: Die allumfassende Harmonie, die sie erwarten, tritt nicht unmittelbar ein, weil neue, unvermutete Reibungen entstehen. Und genau dies hat seinen Sinn! Achtsamkeit bedeutet keine rosarote Welt: Achtsamkeit bedeutet vielmehr volle Aufmerksamkeit.

Die Praxis der Achtsamkeit ist kein „softes Wellness- Pseudo- Thema“, wie es ihr manchmal vorgeworfen wird. Im Gegenteil – hier geht es ans „Eingemachte“!

Wenn wir die Praxis der Achtsamkeit konsequent in unser Leben integrieren, werden wir uns viel  konsequenter mit unserem Ego, mit unseren Schattenseiten, mit unseren Schmerzkörpern auseinandersetzen müssen.

Diesen Seiten ins Gesicht zu blicken, ohne sie zu verdrängen, zu verleugnen, zu kompensieren, – das ist die große Herausforderung für einen umfassenden gesellschaftlichen Wandel.

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Kennst Du diesen Weltschmerz?

Als Archetyp der Beobachterin (64keys) gehöre ich zwar zu einer Minderheit und bin womöglich „anfälliger“ für diesen gewissen Weltschmerz, der sich bisweilen lähmend über alles legt.

Doch kennen wir diesen Schmerz nicht alle?

Die Enttäuschung, wozu diese Menschheit fähig ist- Du wirst wissen, was ich meine. Wir sind die einzige Spezies auf diesem Planeten, die zu unvergleichlichen Grausamkeiten fähig ist und untereinander Kriege führt.

Es gibt Tage, an denen ich einfach keine Nachrichten mehr sehen kann, schon gar nicht abends vor dem Schlafengehen. Ich bin der Bilder von Intensivstationen, der gesellschaftlichen Spaltung, Schwarz-Weiß-Denken (radikale Impf-Gegner / radikale Impf-Befürworter), Flüchtlingen, Kriegsopfern, Naturkatastrophen, menschlicher Gewalt, Verbrechen und Kriegen einfach müde.

So wie Michael Jackson, (ebenfalls ein Vertreter meines Archetyps), es in seinem „Earth Song“ beschreibt:

“What about sunrise?
What about rain?
What about all the things
That you said we were to gain?

What about killing fields?
Is there a time?
What about all the things
That you said was yours and mine?

Did you ever stop to notice
All the blood we’ve shed before?
Did you ever stop to notice
This crying Earth, these weeping shores?”

Michael Jackson, “Earth Song”

Wie sind die Bilder der Verwüstung ohne bleibende psychische Schäden auszuhalten? Bilder des Traumas, der Zerstörung, die unsere Spezies Mensch auf diesem Planeten anrichtete, um dann zum Alltag zurückzukehren, als sei nichts gewesen?

Andererseits sind wir Menschen zu Mitgefühl imstande – eine der Lichtseiten unseres Daseins.

Wie oft wurden wir vom Mitgefühl, das wir gegeben oder empfangen haben, aufgefangen.

Beachtlich ist, dass die Menschenwürde sogar in Artikel 1 Grundgesetz verankert ist.

Warum tritt der Mensch gleichzeitig seine einzigartige Fähigkeit zu Mitgefühl und Würde mit den Füßen? Auch diese Seite kennen wir alle von uns selbst, und sei es nur bei den subtilen, alltäglichen Begegnungen.

Wie oft ignorieren wir das Leid, – manchmal unserer nächsten Mitmenschen- gehen darüber hinweg, tun so, als ob wir es nicht mitbekommen, wie oft schließen wir die Tür- auch uns selbst gegenüber? Beißen die Zähne zusammen, „funktionieren“ wie Roboter, kasteien uns ohne Selbst- Mitgefühl und machen so weiter, obwohl alles in uns nach etwas Anderem schreit?

Das Mittel gegen Weltschmerz: (Selbst-) Mitgefühl

Die schöne Nachricht ist:

Wir müssen NICHT hilflos bei all dem zusehen.

Wir können zwar nicht die ganze Welt retten, dafür können wir jederzeit zum Ausgleich an Mitgefühl beitragen und damit sofort etwas an der Gesamt-Situation verbessern.

Wir können beispielsweise wohltätig sein und auf diese Weise etwas Positives bewirken.

Darüber hinaus ist es erneut unumgänglich, bei uns selbst zu beginnen.

Wir wünschen uns mehr Empathie: Wie oft verweigerten wir uns selbst aber genau das Mitgefühl, nach dem wir uns so sehr sehnen? Selbst-Mitgefühl beginnt mit unserem inneren Dialog unmittelbar nach dem Erwachen. Unbarmherzig sagten wir stattdessen beim ersten Blick in den Spiegel zu uns „in dieser Jeans sehe ich einfach blöd aus“.

Wie oft rügten wir uns selbst, waren ungnädig zu uns, nie zufrieden, immer kritisch mit uns?

Wie unendlich vielfältig unsere Spezies ist! Nun gibt es unterschiedlichste Geschmäcker, Meinungen und Perspektiven dazu, welche Erscheinung als „attraktiv“ oder „perfekt“ bezeichnet werden kann.

Keine*r von uns ist perfekt, dafür ist jede*r von uns einzigartig und damit vollkommen.

Je mehr Empathie wir für sowohl für unsere Mitmenschen als auch für uns selbst entwickeln, für unsere Biographie, für unsere Einzigartigkeit mit all ihren unvergleichlichen Eigenheiten, Talenten, Genialitäten, Licht- und Schattenseiten, für die Schwierigkeiten, die wir erfahren mussten, für unsere Traumata, Schrulligkeiten und Widersprüchlichkeiten, desto mehr Mitgefühl gibt es in unserem Leben:

Balsam für den Weltschmerz.

Dieses Mitgefühl beginnt tatsächlich mit dem ersten Gedanken am Morgen, den wir an uns selbst richten.

Es geht weiter mit den Gedanken, die wir unausgesprochen an unsere Mitmenschen richten. Vielleicht grüßen wir den Kollegen, den wir insgeheim immer sehr unsympathisch fanden, ausnahmsweise wohlgesonnen, trotz all unserer Vorbehalte und senden damit einen wertschätzenden Gedanken in die Welt.

Wir erhöhen damit unser Bewusstsein, mit der Praxis der Achtsamkeit.

Dies wiederum führt zu einer Steigerung unserer Frequenz.

“Sobald wir uns unserer Einzigartigkeit bewusst und im Frieden mit uns selbst sind, tragen wir einen großen Beitrag zum Weltfrieden bei. “ (Mona Katzenberger)

Mir liegt Deine Einzigartigkeit am Herzen und ich werde Dich jederzeit sehr gerne bestärken, im Einklang mit Deiner inneren Stimme ein Gefühl für die feinen Zusammenhänge zu entwickeln, aus denen jene innere Weisheit entsteht, die wir immer wieder, gerade in stürmischen Zeiten wie diesen, benötigen!

Sehr herzlich,

Deine Mona

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A bridge between the worlds

Foto: Stephan Röhl

A bridge between the worlds

Mona Katzenberger, in interview with Konstantinos Athanasakos („Inside Information – I.I.“)

I.I. You are a legal conselor, author, pianist and tango instructor, and you have added a new capacity, that of a coach. What is it that makes mindset- councelling so attractive and so challenging?

M.K. There is no stronger power than to recognize one’s own truth and to relate to it.
It is astonishing how little the people often understand themselves.
It is my passion to recognize the uniqueness of people, all the light and shadow sides of a human being, that which is so challenging, incomprehensible and at the same time lovable.
We all suffer from our own contradictions – and the contradictions within us are just that fascinating thing. I love it to make this clear to my clients, to experience how they
grow beyond themselves in their professional and private life through this knowledge.

I.I. Single most important advice you would give to young multifaceted professionals today.

M.K. Enjoy being yours with all the abundance! Enjoy your universality, your diversity. Allow yourself to flow. Don’t let yourselves be talked into believing that you should concentrate only on the one. There are people to whom this fits. There are people who are not meant to concentrate on one thing all their life. It is all about self-love, acceptance and mindful communication.

I.I. What is your relationship with classical music at the moment?

M.K. I listen to a lot of classical music, preferably piano works by Beethoven and cello works. I play classical music on the grand piano. Together with my piano teacher Christyna Kaczynski – Kozel I study the secret of phenomenology in classical music.

I.I. What could be done so that classical music appeals to more than 2% of a population?

M.K. People may learn to hear more clearly again. I can well imagine that people in Beethoven’s time heard and played music differently than they do today. They were not at the mercy of constant media overstimulation like we all are. We live in a very rough and noisy world. In the world of musical consumption we have forgotten how to hear the subtleties of music. In the world of classical music it is now very much about a show effect, first and foremost about showing oneself, one’s performance, one’s technique, one’s talent. But where is the depth and subtlety that characterizes classical music, beyond the desire to show oneself?
In my opinion, people will find their way back to classical music if they allow themselves the silence. Then they will experience the depth, the eternity, the soft and loud sounds of the classical, great masters in a different way.

I.I. What is your opinion regarding international politics at the moment?

M.K. A phenomenon similar to what I described about classical music. It is a process of leaving the vanities behind in order to be effective for others.

I.I. What is the single most important reform Germany has to complete for a better future?

M.K. I recommend more mindful practices everywhere in schools, universities, public places, public institutions to prevent wars, crises, crimes and misunderstandings.

I.I. Success means…

M.K. …“love follows”. Love is the biggest success.
It begins with self-love, accepting oneself, with all the light and shadow sides, enjoying one’s own uniqueness, integrating it into life holistically. In the past, success was always strongly oriented towards turnover and profit. We are now entering the new age in which one’s own authenticity becomes more and more important for success. Interestingly, young people are less interested in profit and turnover than previous generations. May the inner richness be more involved for the concept of success.

I.I. Leadership is…

M.K. …”becoming quiet”.
What I often experience is that people in leadership positions are too busy with themselves and their own issues to recognize their employees in order to create a healthy working atmosphere.
Leadership then goes past the people. It is only possible to lead out of peace and quiet.
“you can only lead, if you meet your own soul” Pater Anselm Grün

I.I. Please share with us a routine that you cherish.

M.K. One routine I like to practice is to spend my work break under a tree. Inhale and exhale deeply and notice how the roots of the tree reach deep into the earth and the upper branches reach far into the sky. The tree then becomes my role-model. I imagine being deeply rooted in the ground and orienting myself upwards into the sky and I become very calm.

I.I. When things turn bad, you recommend…

M.K. No matter how hopeless a situation may seem, remember that we are always limitless creators of our reality. Suffering is part of life, we all experience it again and again, no one is spared- it is part of our growth. I know incredible stories of people who held on to their strength even in apparently hopeless situations. Miracles can happen, for example spontaneous healings.
In bad situations we should try to give ourselves space, to come to rest. What we evaluate as bad has a lot to do with our mental state. Sometimes the supposedly worst incidents take surprising turns.

I.I. Truth is…

M.K. The one truth does not exist. There are as many truths as there are people. The important thing is to find your own truth and live with it.

I.I. Is public opinion overestimated?

M.K. Yes, public opinion is overestimated. The danger here is that a lot of manipulation can happen. We live in a country with a constitutional freedom of opinion. Unfortunately, the respectful coexistence of different, contrary opinions is not yet a matter of course. At the moment there is a very aggressive culture of dispute, in general there is hasty condemnation and stigmatization – very obvious in the topic „Corona“. Never before has the discussion been as fast-paced and superficial as today. I have the feeling that people are basically overwhelmed by the flood of information. On this basis, it is becoming increasingly difficult to perceive precisely and to form a differentiated, own opinion beyond the „mainstream“.

I.I. If you had to relocate, where would you choose to go and why?

M.K. I would love to live by the sea, fall asleep and wake up with the sound of the waves.
This could be in Italy, France or South America.
The most important thing for me is the proximity to the water and a lot of nature around.

I.I. Is there a God?

M.K. Yes, I believe in God and in higher powers.
“God is in every human being. And if we want to find him, then we can only meet him in the depth of our heart. That is where he is at home.”
Rabrindarath Tagore

I.I. Why are most people afraid of the unknown?

M.K. The reason why people are afraid of the uncertain is that they are basically looking for security. This is a very human characteristic. This is how we want to face the unpredictability of life and fail again and again. There is no absolute security – we experience this especially in these times with Covid 19. Who would have guessed a year ago in which situation we are collectively in at the moment? But if we are honest: If life always were predictable, how boring would it be? We would probably get along much worse with it. The surprises also make life worth living to some extent.

I.I. There is an increased need and demand for coaches at the highest level, yet small and medium companies often treat us with suspicion. How do you explain that?

M.K. There is generally a lot of distrust in the market against certain high-level coaches. There are both variants: The excellent coaches who actually perform at a high level and really help companies to make sustainable progress, and those who act manipulatively and are primarily interested in high prices.
My impression is that small and medium-sized companies are generally a bit more cautious with budget issues.

I.I. Does the increased role of technology present a danger or a blessing for humanity?

M.K. The increased role of technology represents both a danger and blessing for humanity. Technology can be used for both, healing and destruction. Technology reflects the state of consciousness of our species. The state of consciousness of us humans moves in different dimensions.
In higher dimensions technology is used for enlightening and healing purposes. In lower dimensions, technology is misused for destruction with incalculable consequences. In order to promote a beneficial development of technology, an increased consciousness is a precondition.

I.I. Dear Ms. Katzenberger, thank you for sharing your thoughts with us.

M.K. Thank you so much for this great opportunity!