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Kennst Du diesen Weltschmerz?

Als Archetyp der Beobachterin (64keys) gehöre ich zwar zu einer Minderheit und bin womöglich „anfälliger“ für diesen gewissen Weltschmerz, der sich bisweilen lähmend über alles legt.

Doch kennen wir diesen Schmerz nicht alle?

Die Enttäuschung, wozu diese Menschheit fähig ist- Du wirst wissen, was ich meine. Wir sind die einzige Spezies auf diesem Planeten, die zu unvergleichlichen Grausamkeiten fähig ist und untereinander Kriege führt.

Es gibt Tage, an denen ich einfach keine Nachrichten mehr sehen kann, schon gar nicht abends vor dem Schlafengehen. Ich bin der Bilder von Intensivstationen, der gesellschaftlichen Spaltung, Schwarz-Weiß-Denken (radikale Impf-Gegner / radikale Impf-Befürworter), Flüchtlingen, Kriegsopfern, Naturkatastrophen, menschlicher Gewalt, Verbrechen und Kriegen einfach müde.

So wie Michael Jackson, (ebenfalls ein Vertreter meines Archetyps), es in seinem „Earth Song“ beschreibt:

“What about sunrise?
What about rain?
What about all the things
That you said we were to gain?

What about killing fields?
Is there a time?
What about all the things
That you said was yours and mine?

Did you ever stop to notice
All the blood we’ve shed before?
Did you ever stop to notice
This crying Earth, these weeping shores?”

Michael Jackson, “Earth Song”

Wie sind die Bilder der Verwüstung ohne bleibende psychische Schäden auszuhalten? Bilder des Traumas, der Zerstörung, die unsere Spezies Mensch auf diesem Planeten anrichtete, um dann zum Alltag zurückzukehren, als sei nichts gewesen?

Andererseits sind wir Menschen zu Mitgefühl imstande – eine der Lichtseiten unseres Daseins.

Wie oft wurden wir vom Mitgefühl, das wir gegeben oder empfangen haben, aufgefangen.

Beachtlich ist, dass die Menschenwürde sogar in Artikel 1 Grundgesetz verankert ist.

Warum tritt der Mensch gleichzeitig seine einzigartige Fähigkeit zu Mitgefühl und Würde mit den Füßen? Auch diese Seite kennen wir alle von uns selbst, und sei es nur bei den subtilen, alltäglichen Begegnungen.

Wie oft ignorieren wir das Leid, – manchmal unserer nächsten Mitmenschen- gehen darüber hinweg, tun so, als ob wir es nicht mitbekommen, wie oft schließen wir die Tür- auch uns selbst gegenüber? Beißen die Zähne zusammen, „funktionieren“ wie Roboter, kasteien uns ohne Selbst- Mitgefühl und machen so weiter, obwohl alles in uns nach etwas Anderem schreit?

Das Mittel gegen Weltschmerz: (Selbst-) Mitgefühl

Die schöne Nachricht ist:

Wir müssen NICHT hilflos bei all dem zusehen.

Wir können zwar nicht die ganze Welt retten, dafür können wir jederzeit zum Ausgleich an Mitgefühl beitragen und damit sofort etwas an der Gesamt-Situation verbessern.

Wir können beispielsweise wohltätig sein und auf diese Weise etwas Positives bewirken.

Darüber hinaus ist es erneut unumgänglich, bei uns selbst zu beginnen.

Wir wünschen uns mehr Empathie: Wie oft verweigerten wir uns selbst aber genau das Mitgefühl, nach dem wir uns so sehr sehnen? Selbst-Mitgefühl beginnt mit unserem inneren Dialog unmittelbar nach dem Erwachen. Unbarmherzig sagten wir stattdessen beim ersten Blick in den Spiegel zu uns „in dieser Jeans sehe ich einfach blöd aus“.

Wie oft rügten wir uns selbst, waren ungnädig zu uns, nie zufrieden, immer kritisch mit uns?

Wie unendlich vielfältig unsere Spezies ist! Nun gibt es unterschiedlichste Geschmäcker, Meinungen und Perspektiven dazu, welche Erscheinung als „attraktiv“ oder „perfekt“ bezeichnet werden kann.

Keine*r von uns ist perfekt, dafür ist jede*r von uns einzigartig und damit vollkommen.

Je mehr Empathie wir für sowohl für unsere Mitmenschen als auch für uns selbst entwickeln, für unsere Biographie, für unsere Einzigartigkeit mit all ihren unvergleichlichen Eigenheiten, Talenten, Genialitäten, Licht- und Schattenseiten, für die Schwierigkeiten, die wir erfahren mussten, für unsere Traumata, Schrulligkeiten und Widersprüchlichkeiten, desto mehr Mitgefühl gibt es in unserem Leben:

Balsam für den Weltschmerz.

Dieses Mitgefühl beginnt tatsächlich mit dem ersten Gedanken am Morgen, den wir an uns selbst richten.

Es geht weiter mit den Gedanken, die wir unausgesprochen an unsere Mitmenschen richten. Vielleicht grüßen wir den Kollegen, den wir insgeheim immer sehr unsympathisch fanden, ausnahmsweise wohlgesonnen, trotz all unserer Vorbehalte und senden damit einen wertschätzenden Gedanken in die Welt.

Wir erhöhen damit unser Bewusstsein, mit der Praxis der Achtsamkeit.

Dies wiederum führt zu einer Steigerung unserer Frequenz.

“Sobald wir uns unserer Einzigartigkeit bewusst und im Frieden mit uns selbst sind, tragen wir einen großen Beitrag zum Weltfrieden bei. “ (Mona Katzenberger)

Mir liegt Deine Einzigartigkeit am Herzen und ich werde Dich jederzeit sehr gerne bestärken, im Einklang mit Deiner inneren Stimme ein Gefühl für die feinen Zusammenhänge zu entwickeln, aus denen jene innere Weisheit entsteht, die wir immer wieder, gerade in stürmischen Zeiten wie diesen, benötigen!

Sehr herzlich,

Deine Mona