Kategorien
Uncategorized

Bewusstsein von Fülle

Bewusstsein von Fülle

Danke für all Eure Beiträge zu meiner Frage, in welchen Themen in Eurem Leben Ihr Euch mehr Fülle wünscht. Das Thema Finanzen stand interessanterweise an erster Stelle.

Ich bin kein klassischer „Finanz- Coach“. Gleichzeitig unterstütze ich die Menschen in meiner Arbeit dabei, ihre unverwechselbare Einzigartigkeit zu entfalten, selbstverständlich auch dabei, ihr Leben in der Fülle zu leben.

Immer wieder erfuhr ich von Feinfühligen, dass sie offenbar häufiger die finanzielle Fülle in ihrem Leben vermissen. Hier ist mir ein ziemlich offensichtlicher Zusammenhang aufgefallen: Als Feinfühlige sind wir häufig Energiespender für die Gesellschaft. Feinfühlige schenken ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen allein mit ihrer empathischen Präsenz sehr viel positive Energie.

Gleichzeitig rutschen viele Feinfühlige bedauerlicherweise regelmäßig in chronische Erschöpfungszustände.  Offensichtlich gibt es sodann ein Missverhältnis im Energieaustausch- auch auf monetärer Ebene.

Viele Feinfühlige dürfen noch viel wählerischer in ihrem Leben sein und insgesamt besser mit ihren Energien haushalten. Wir werden uns hier auf meiner Plattform den typischen „Energieräubern“ immer wieder widmen- zum Beispiel auch Gefühlen wie Scham oder Schuld. Selbstverständlich wirkt sich dies im Geldfluss aus.

Ein anderer Gedanke zum Thema Fülle: Das Gesetz der Anziehung

Es ist allgemein bekannt, dass wir alle unsere eigene Realität schaffen- täglich- und zwar mit der Kraft unserer Gedanken. Es wird davon ausgegangen, dass ein Mensch pro Tag 50.000 bis 60.000 Gedanken denkt. Es ist schwer vorstellbar, was diese Zahl für uns, unser Leben und unsere Manifestation von Fülle bedeutet.

Der erste Schritt, um zu mehr Fülle im Leben zu gelangen ist es, die eigenen Gedankenströme und die Abläufe unseres Bewusstseins tagtäglich und möglichst auch nachts, wenn wir schlafen, wahrzunehmen.

Wenn wir uns selbst beobachten: Wie viele unserer Gedanken sind in der Fülle, wie viele sind in einem Mangelbewusstsein?

Denken wir liebevoll an unsere Lebensaufgabe, an sämtliche unserer tagtäglichen Aktivitäten?

À la „oh je, jetzt muss ich wieder diese und jene Rechnung zahlen“, „wo soll das alles nur enden?“ „oh je, die Steuererklärung- das Finanzamt rückt mir auf die Pelle“, “ich habe keine Lust mehr auf den Job, den ich mache- aber ich schaffe es auch nicht, mich mit meiner Passion selbständig zu machen“ und dergleichen?

Gedanken der Fülle wären eher etwas wie

„Ich liebe es, Geld zu verdienen und den Nebenjob anzunehmen, der es mir erlaubt, mir die lange ersehnte Fortbildung zu machen, die mich zu meiner Berufung führt“.

„Ich bin mir sicher, meine finanziellen Ziele zu erreichen“- mit einem leichten Schauer von Vorfreude.

Es beinhaltet eine gewisse mentale Disziplin, sich der eigenen Gedankenströme bewusst zu sein- und sie entsprechend auszurichten. Darauf werde ich in folgenden Beiträgen immer wieder eingehen.

Zum Thema der weit verbreiteten Existenzängsten hierzulande:

Zweifellos leben viele Menschen in herausfordernden Situationen, zum Beispiel alleinerziehende Eltern, viele Künstler, etc. Es ist nicht zu unterschätzen, sich in einer solchen Situation über Wasser zu halten und frei von Existenzängsten zu bleiben.

Natürlich fühlt sich dies im ersten Moment nicht unbedingt “leicht” an.

Gleichzeitig ist hier aber sehr wichtig: Wir leben in der Bundesrepublik Deutschland in einem Sozialstaat, (resultiert aus dem Grundgesetz, Artikel 20) – der in den letzten Jahren enorm an Lebensqualität gewonnen hat und im Punkt Lebensqualität sogar nahe an bei den skandinavischen Wohlfühlländern liegt.

Wir leben also in einem Sozialstaat, der uns im Notfall auffängt. Sind wir dankbar für dieses Privileg oder nehmen wir es als selbstverständlich hin?

Dies gab es in den vorigen Jahrhunderten noch nie in dieser Form.

Von außen betrachtet darf man sich fragen, warum ausgerechnet bei uns so viel von Existenzängsten gesprochen wird? Hierzulande „verhungert“ niemand so schnell.

Und doch kennen wir alle- egal ob arm oder reich- dieses nagende Gefühl, diese tiefe diffuse Zukunftsangst- die fast einer Todesangst gleichkommt. Wie ist das möglich, hierzulande- in unserem wohlgenährten Sozialstaat?

Hier dürfen wir noch ein wenig tiefer blicken: Viele gehören plus / minus einer Generation der sogenannten „Kriegsenkel“ an. Die Generation der Kriegsenkel liegt bei den zwischen 1960 und 1975 Geborenen – sie hat die Traumata ihrer Eltern, die diese im Krieg erlitten haben, teils unbewusst übernommen- ein unglaubliches Phänomen, dem sich bereits Siegmund Freud widmete.

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien, die belegen, wie Traumata von einer auf die andere Generation übertragen werden. Somit ist es kein Wunder, dass hierzulande- in einem von Kriegen post-traumatisierten Land- in dem die Erinnerungen an Krieg, Morden, Verfolgen, Flucht, (Massen-)Vergewaltigungen, etc- Gefühle wie Existenzangst- Todesangst diffus vorhanden sind- diese Existenzängste vorherrschen. Wir als Feinfühlige nehmen auch diese unausgesprochenen Gefühle im Kollektiv besonders stark wahr- woher kommen all diese Ängste, die eigentlich nicht die unseren sind? Dem sollten wir auf den Grund gehen, bevor wir ein Bewusstsein von Fülle manifestieren.

Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, in die Tiefe der eigenen Seele zu blicken und sich von diesen Ängsten zu verabschieden, die NICHT die unseren sind.

Ich weiß, wovon ich spreche: Als Feinfühlige mit 9 offenen Energiezentren (!!!) – die durchgehend Empfindungen und Strömungen aus dem Kollektiv wahrnimmt, die nicht meine sind – hatte ich intensiv daran zu wirken, um Ängste verschiedener Art zu überwinden.

Ich empfand es alles andere als leicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies selten ein Prozess „über Nacht“ ist- dazu bedarf es Disziplin! Es lohnt sich unendlich.

Die richtige Begleitperson ist dafür wichtig.

Der mentale Umgang mit Fülle darf weltweit ganzheitlich auf die nächsthöhere Frequenz gebracht werden.