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Unsere Schaffenskraft- dient sie uns oder macht sie uns zu schaffen?

Unsere Schaffenskraft- dient sie uns oder macht sie uns zu schaffen?

Themen wie Manifestation, Gedankenkraft und das Gesetz der Anziehung werden derzeit in der öffentlichen Diskussion vielfältig reflektiert, betrachtet, auch angezweifelt.

Manchmal werden sie bedauerlicherweise sogar zweck- entfremdet und für fragwürdige Ziele eingesetzt, im schlimmsten Falle als Manipulation.

Das Gesetz der Manifestation geht davon aus, dass alles, was in unserem Leben existiert, von uns selbst erschaffen wurde.

Ist es nicht wunderbar, kraftvolle Schöpfer unserer Realität zu sein?

Ganz so einfach ist es nicht, da wir Teil eines komplexen Ganzen sind.

Im Grunde ist es nichts Besonderes, dass wir die Erschaffer unserer Realität sind. In einfachen Alltäglichkeiten ist dieses Phänomen für uns ausnahmslos nachvollziehbar. Zum Beispiel sehen wir den klaren Zusammenhang, warum wir ein bestimmtes Buch per Versand zugesendet bekommen. Wir erinnern uns ja ganz genau daran, wie wir es bestellt haben. Oder wir wundern uns auch nicht, dass abends um 19.30 Uhr die Gäste vor unserer Tür stehen, immerhin haben wir sie doch zum Essen eingeladen und sie hatten erfreut zugesagt.

Schwieriger wird es, wenn uns der Umstand, dass wir etwas erschaffen haben, nicht bewusst ist. Häufig mussten wir Realitäten ins Auge blicken, die uns nicht gefielen – und nun sollen wir auch noch die Erschaffer dieser Umstände sein?

Eine Beziehung endete, eine Scheidung wurde eingereicht, eine Bewerbung klappte nicht, der Job wurde gekündigt, ein Unternehmen ging pleite, Projekte wurden nicht umgesetzt, eine Krankheit tauchte auf, die Nerven lagen blank, Erschöpfungszustände traten ein, wir hatten Streit mit unseren Lieben, meinten, uns von ihnen trennen zu müssen, weil wir der Annahme waren, dass es so nicht weitergehen kann, Geldsorgen, Nervenzusammenbrüche… wir sahen fassungslos zu und fragten uns, was das alles soll, wir rafften uns mühsam auf, versuchten, das scheinbar Zerbrochene zu reparieren, um zu funktionieren… wir wollten verstehen, doch gelang es uns beim besten Willen nicht- und nun sollen wir auch noch selbst die Verursacher sein?

Ja, möglicherweise waren wir selbst daran beteiligt, auf UNBEWUSSTER EBENE. Häufig handelt es sich hierbei um unbewusste Programmierungen, die bereits seit langer Zeit in uns wirksam waren.

Auch Überzeugungen, Identifizierungen, Manipulationen von außen, gesellschaftliche Erwartungen, lang etablierte Glaubenssätze, innere Muster, Affirmationen, Versprechen, Verwünschungen, Verträge, Vereinbarungen können Realität erschaffen. Solche unbewussten Programmierungen erzeugen manchmal andere Resultate als das, was wir uns sehnlich immer wieder herbeiwünschten.

Häufig ist uns unsere eigene Schaffenskraft sogar unheimlich

Kennen wir das Phänomen nicht alle? Gerade haben wir an die liebe Schulfreundin gedacht, die wir seit über 10 Jahren nicht gesehen haben. Kaum eine Stunde später klingelt das Telefon- und wer ist am anderen Ende der Leitung? Genau diese Freundin. Und wir, freuen wir uns über unsere gewaltige Gedankenkraft?

Immer wieder höre ich in einem solchen Fall von anderen dann Sätze wie „das war ja nur ein Zufall!“, „nein, das habe ich mir nur eingebildet“. Viele Menschen zweifeln in einem solchen Fall offenbar ihre Gedankenkraft lieber an als sich über ihre Macht, die sie ja augenscheinlich haben, zu freuen. Vielleicht ist es scheinbar bequemer, in dem festen, unumstößlichen Glauben zu verweilen, nicht eigenständig über das eigene Schicksal bestimmen zu können- als in die Kraft der Eigenverantwortung zu kommen.

Ja, es ist sogar menschlich, zu glauben, dass andere Menschen, das Schicksal, Glück oder Pech, widrige Umstände oder die Bedingungen unserer Herkunft, erlittene Traumata unser Leben beeinflussen können- und wir einfach nichts daran ändern können.

Es kann auch sehr bequem sein.

Achtung: Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass wir nicht gleichzeitig sehr mitfühlend mit uns selbst und dem, was uns in der Vergangenheit zugestoßen ist, sein dürfen! Eigenverantwortung und Selbstmitgefühl schließen sich NIEMALS gegenseitig aus! Das anzunehmen wäre ein fataler Trugschluss. Wenn wir als Kind beispielsweise ein schlimmes Trauma erlitten haben, ist es sinnvoll und wichtig, uns an diesem Punkt sehr viel liebevolle Aufmerksamkeit dafür zu widmen- möglicherweise in professioneller Begleitung.

ABER: Wenn andere über uns bestimmen können, sind wir dann nicht auch selbst dazu in der Lage, unser Leben zu gestalten? Können wir nicht aus eigener Kraft erreichen, dass unser Leben freudvoll, interessant, abwechslungsreich, liebevoll, in Gesundheit, mit erfülltem Berufsleben und in Wohlstand verläuft? Oder sind wir lediglich Opfer anderer Kräfte?

Die unbewussten, aus den Fugen geratenen Einflüsse auf das Unterbewusstsein sind das, was die Entwicklung eines neuen Bewusstseins am meisten zurückhält.

Deshalb tragen wir alle eine große Verantwortung für unser Unterbewusstsein. In einem gesteigerten und achtsamen Bewusstseinszustand dürfen wir unsere Realität immer bewusster gestalten.

Es lohnt sich also, in einem ersten Schritt eine tiefe Innenschau zu ermöglichen und Licht ins Dunkel zu bringen, welche Kräfte in unserem Unterbewusstsein wirkten und sie achtsam zu beleuchten- gegebenenfalls mit professioneller Begleitung.

Falls nötig, dürfen sie in einem zweiten Schritt aufgelöst und auf eine neue Ebene gebracht werden.

Je weiter unser Bewusstsein entwickelt ist, desto freier sind wir von Ängsten, Schuldgefühlen, Sorgen und Emotionen wie Rache, Aggression, Gier, Eifersucht.

Je stärker wir in die Kraft des bewussten Manifestierens kommen, desto weniger sind wir Opfer anderer und weit entfernt davon, von dunklen Absichten manipuliert und beeinflusst zu werden.

Daher ist es für uns so essenziell, an unserem Bewusstsein achtsam zu wirken. Manifestieren ist kein Geheimnis, es erfordert dafür viel Konzentration, tiefe Innenschau, klare Intention, Focus und im besten Falle ausschließlich integre Absichten für sich UND das Allgemeinwohl.

Für alle, die wissenschaftliche Bezüge schätzen: Das Quantenbewusstsein stellt übrigens Hinweise dafür bereit, dass die Möglichkeit zum bewussten Manifestieren existiert.

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Bewusstsein von Fülle

Bewusstsein von Fülle

Danke für all Eure Beiträge zu meiner Frage, in welchen Themen in Eurem Leben Ihr Euch mehr Fülle wünscht. Das Thema Finanzen stand interessanterweise an erster Stelle.

Ich bin kein klassischer „Finanz- Coach“. Gleichzeitig unterstütze ich die Menschen in meiner Arbeit dabei, ihre unverwechselbare Einzigartigkeit zu entfalten, selbstverständlich auch dabei, ihr Leben in der Fülle zu leben.

Immer wieder erfuhr ich von Feinfühligen, dass sie offenbar häufiger die finanzielle Fülle in ihrem Leben vermissen. Hier ist mir ein ziemlich offensichtlicher Zusammenhang aufgefallen: Als Feinfühlige sind wir häufig Energiespender für die Gesellschaft. Feinfühlige schenken ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen allein mit ihrer empathischen Präsenz sehr viel positive Energie.

Gleichzeitig rutschen viele Feinfühlige bedauerlicherweise regelmäßig in chronische Erschöpfungszustände.  Offensichtlich gibt es sodann ein Missverhältnis im Energieaustausch- auch auf monetärer Ebene.

Viele Feinfühlige dürfen noch viel wählerischer in ihrem Leben sein und insgesamt besser mit ihren Energien haushalten. Wir werden uns hier auf meiner Plattform den typischen „Energieräubern“ immer wieder widmen- zum Beispiel auch Gefühlen wie Scham oder Schuld. Selbstverständlich wirkt sich dies im Geldfluss aus.

Ein anderer Gedanke zum Thema Fülle: Das Gesetz der Anziehung

Es ist allgemein bekannt, dass wir alle unsere eigene Realität schaffen- täglich- und zwar mit der Kraft unserer Gedanken. Es wird davon ausgegangen, dass ein Mensch pro Tag 50.000 bis 60.000 Gedanken denkt. Es ist schwer vorstellbar, was diese Zahl für uns, unser Leben und unsere Manifestation von Fülle bedeutet.

Der erste Schritt, um zu mehr Fülle im Leben zu gelangen ist es, die eigenen Gedankenströme und die Abläufe unseres Bewusstseins tagtäglich und möglichst auch nachts, wenn wir schlafen, wahrzunehmen.

Wenn wir uns selbst beobachten: Wie viele unserer Gedanken sind in der Fülle, wie viele sind in einem Mangelbewusstsein?

Denken wir liebevoll an unsere Lebensaufgabe, an sämtliche unserer tagtäglichen Aktivitäten?

À la „oh je, jetzt muss ich wieder diese und jene Rechnung zahlen“, „wo soll das alles nur enden?“ „oh je, die Steuererklärung- das Finanzamt rückt mir auf die Pelle“, “ich habe keine Lust mehr auf den Job, den ich mache- aber ich schaffe es auch nicht, mich mit meiner Passion selbständig zu machen“ und dergleichen?

Gedanken der Fülle wären eher etwas wie

„Ich liebe es, Geld zu verdienen und den Nebenjob anzunehmen, der es mir erlaubt, mir die lange ersehnte Fortbildung zu machen, die mich zu meiner Berufung führt“.

„Ich bin mir sicher, meine finanziellen Ziele zu erreichen“- mit einem leichten Schauer von Vorfreude.

Es beinhaltet eine gewisse mentale Disziplin, sich der eigenen Gedankenströme bewusst zu sein- und sie entsprechend auszurichten. Darauf werde ich in folgenden Beiträgen immer wieder eingehen.

Zum Thema der weit verbreiteten Existenzängsten hierzulande:

Zweifellos leben viele Menschen in herausfordernden Situationen, zum Beispiel alleinerziehende Eltern, viele Künstler, etc. Es ist nicht zu unterschätzen, sich in einer solchen Situation über Wasser zu halten und frei von Existenzängsten zu bleiben.

Natürlich fühlt sich dies im ersten Moment nicht unbedingt “leicht” an.

Gleichzeitig ist hier aber sehr wichtig: Wir leben in der Bundesrepublik Deutschland in einem Sozialstaat, (resultiert aus dem Grundgesetz, Artikel 20) – der in den letzten Jahren enorm an Lebensqualität gewonnen hat und im Punkt Lebensqualität sogar nahe an bei den skandinavischen Wohlfühlländern liegt.

Wir leben also in einem Sozialstaat, der uns im Notfall auffängt. Sind wir dankbar für dieses Privileg oder nehmen wir es als selbstverständlich hin?

Dies gab es in den vorigen Jahrhunderten noch nie in dieser Form.

Von außen betrachtet darf man sich fragen, warum ausgerechnet bei uns so viel von Existenzängsten gesprochen wird? Hierzulande „verhungert“ niemand so schnell.

Und doch kennen wir alle- egal ob arm oder reich- dieses nagende Gefühl, diese tiefe diffuse Zukunftsangst- die fast einer Todesangst gleichkommt. Wie ist das möglich, hierzulande- in unserem wohlgenährten Sozialstaat?

Hier dürfen wir noch ein wenig tiefer blicken: Viele gehören plus / minus einer Generation der sogenannten „Kriegsenkel“ an. Die Generation der Kriegsenkel liegt bei den zwischen 1960 und 1975 Geborenen – sie hat die Traumata ihrer Eltern, die diese im Krieg erlitten haben, teils unbewusst übernommen- ein unglaubliches Phänomen, dem sich bereits Siegmund Freud widmete.

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien, die belegen, wie Traumata von einer auf die andere Generation übertragen werden. Somit ist es kein Wunder, dass hierzulande- in einem von Kriegen post-traumatisierten Land- in dem die Erinnerungen an Krieg, Morden, Verfolgen, Flucht, (Massen-)Vergewaltigungen, etc- Gefühle wie Existenzangst- Todesangst diffus vorhanden sind- diese Existenzängste vorherrschen. Wir als Feinfühlige nehmen auch diese unausgesprochenen Gefühle im Kollektiv besonders stark wahr- woher kommen all diese Ängste, die eigentlich nicht die unseren sind? Dem sollten wir auf den Grund gehen, bevor wir ein Bewusstsein von Fülle manifestieren.

Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, in die Tiefe der eigenen Seele zu blicken und sich von diesen Ängsten zu verabschieden, die NICHT die unseren sind.

Ich weiß, wovon ich spreche: Als Feinfühlige mit 9 offenen Energiezentren (!!!) – die durchgehend Empfindungen und Strömungen aus dem Kollektiv wahrnimmt, die nicht meine sind – hatte ich intensiv daran zu wirken, um Ängste verschiedener Art zu überwinden.

Ich empfand es alles andere als leicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies selten ein Prozess „über Nacht“ ist- dazu bedarf es Disziplin! Es lohnt sich unendlich.

Die richtige Begleitperson ist dafür wichtig.

Der mentale Umgang mit Fülle darf weltweit ganzheitlich auf die nächsthöhere Frequenz gebracht werden.