Unsere inneren Schätze

Liebe Feinfühlige, liebe universalen Multitalente!

Wäre diese Welt nicht um vieles bunter und reicher, wenn wir uns vom 1. Atemzug an authentisch mit all unseren inneren Schätzen nach außen zeigen könnten, ohne deshalb missverstanden zu werden? 

Heute kommt die 1. Folge „the art of people- Mona Katzenberger“ zum hoch aktuellen Thema „Universalität und Multitalente“.

https://theartofpeople.de/katzenberger
Produktion: Johannes Sylvester Fluhr, www.theartofpeople.de
Danke für Euer Interesse.

Herzliche Grüsse,

Mona

Von der Abgrenzung zur Grenzenlosigkeit

Liebe Feinfühlige,

dieser Video-Beitrag vom Sommer 2018 ist nach wie vor aktuell!
„Abgrenzung“ ist ein wichtiges Thema für uns. Eine wirksame Abgrenzung ist für uns als Feinfühlige essentiell.
Ich werde Euch immer darin unterstützen, Euch gut gegen „Fremdgefühle“, „Fremderwartungen“, kraftraubenden Stimmungen und Energien aller Art – etc. abzugrenzen.

Häufig empfinden Feinfühlige die Gefühle wie Wut, Trauer, Enttäuschung, Missgunst anderer so stark, als wären es die eigenen. Zum Beispiel die Traurigkeit der eigenen Mutter, die sich immer über die Tochter legt, sobald sie sich in der Nähe der Mutter aufhält.

Auch wenn es widersprüchlich klingen mag: Gleichzeitig weiß ich, dass „Abgrenzung“ ein Thema ist, dass wir früher oder später hinter uns lassen, auf dem Weg, unsere „Grenzenlosigkeit“ zu entfalten.
Hier durchlaufen wir regelmäßig 2 Stufen:

Stufe 1: Wir grenzen uns wirksam ab:

  • Je besser wir unseren feinfühligen Archetypen verstehen und uns unserer eigenen Essenz bewusst sind, desto weniger übernehmen wir die Gefühle anderer wie unsere eigenen. Im Coaching bei mir klären wir Euren feinfühligen Archetypen und welche speziellen Empfehlungen hier für eine wirksame Abgrenzung gelten.

Der grosse Wunsch nach Abgrenzung oder eine Verwirrung darüber, was die eigenen Gefühle oder die Fremdgefühle sind- ist häufig ein Zeichen dafür, dass dieses Verständnis für den eigenen Archetyp und seine Essenz noch stärker entwickelt werden darf.

Kein Wunder, wir wurden selten in unserer Erziehung ausreichend in diesem Bewusstsein für uns selbst bestärkt. So kommt es, dass wir uns, unser Sein, unsere Berufung in diesem Leben- häufig erst im Erwachsenenalter in der ganzen Tiefe entdecken. Je stärker wir „Selbstbewusstsein“ für uns, unseren Archetypen, unsere Essenz entwickeln, desto selbstverständlicher werden wir auch von anderen wortlos in unserem Sein respektiert.

Je mehr wir von den anderen darin respektiert werden, wer wir WIRKLICH sind- desto weniger müssen wir zu Instrumenten wie „Abgrenzung“ greifen.

  • In diesem Bewusstsein fällt es uns leicht, klar und liebevoll „nein“ zu sagen
  • Wichtig ist es, die „Fremdgefühle“ und „Fremderwartungen“ zwar liebevoll zu beobachten, sich damit aber nicht zu identifizieren!

Stufe 2: Von der Abgrenzung zur Grenzenlosigkeit:
Sobald wir das oben beschriebene Selbstbewusstsein in unser Leben gezogen haben, öffnen sich uns die Türen zu unserer „Grenzenlosigkeit“.
Frei von den Blockaden, von den ängstlichen und bedrückenden Gedanken der Vergangenheit entfalten wir unser grenzenloses wertvolles Potential.
Wir nutzen ungebremst unsere wertvolle Energie, um unsere Lebensvision zu erfüllen.
Wir sind machtvolle Wesen und dürfen aus dem Vollen schöpfen!
In diesem Bewusstsein entwickeln wir das Wichtigste für diesen Prozess:
GEDULD als Zeichen unseres Urvertrauens.

Wenn Ihr Fragen zum Thema „Von der Abgrenzung zur Grenzenlosigkeit“ in Eurem Leben habt, bewerbt Euch gerne bei mir auf ein unverbindliches Erstgespräch unter http://monakatzenberger.de/erstberatung

Universalität ist kein Bauchladen 

Universalität

An alle vielseitigen Menschen dieser Welt

Bist Du ein vielseitiger Mensch? Hast Du vielfältige Interessen und Talente? Passt Du in keine Schublade? Wurde Dir in der Vergangenheit oft gesagt, Du solltest Dich jetzt bitte ändern und Dich endlich einmal nur auf eine Sache konzentrieren? Du hast es versucht und es ist Dir nie gelungen, weil Deine Neugier Dich immer wieder zu neuen Aktivitäten trieb und Du einfach wusstest, dass Du Dich in unzählig vielen, oft komplett unterschiedlichen Tätigkeiten wieder findest und sie sogar gut beherrschen kannst?

Dann bist Du vermutlich ein sogenanntes Multitalent und hast damit eine außergewöhnliche Vielbegabung.

Vielbegabung ist eine Begabung, die Dich von anderen unterscheidet.

Das zeigt sich insbesondere darin, dass Du Dich nicht wie die meisten für lange Zeit nur mit einem Thema beschäftigst, sondern dass Du gar nicht anders KANNST, als immer wieder neue Themengebiete für Dich zu erobern.

Diesen schier unerschöpflichen Enthusiasmus für die unterschiedlichsten Aktivitäten und Themen können Deine Mitmenschen nicht immer nachvollziehen, denn die meisten haben nur wenige Hobbies, die sie mit Begeisterung über eine lange Zeit ausüben, ohne dass es ihnen langweilig wird. Du hingegen liebst es, hinreißend zu kochen, bist eine talentierte Malerin, legst einen atemberaubenden Samba aufs Parkett, bist eigentlich gelernte Steuerfachfrau, sprichst 5 Sprachen fließend – obendrein bist Du noch ausgebildete Yoga-Lehrerin und hast Dich gerade für eine Coaching-Ausbildung angemeldet. Die selbstverständlichste Sache der Welt für Dich… nicht aber für deine Mitmenschen!

Deine Vielseitigkeit löst regelmäßig ratloses Kopfschütteln bei den anderen hervor, seien es Familie, Liebespartner oder Kollegen. Es gab schon viel Streit und Kritik von Deinen Familienangehörigen diesbezüglich. „Findest Du nicht, dass Du einen Bauchladen vor Dir herträgst?“ werden sie Dich vielleicht fragen. „Konzentriere Dich doch mal auf eine Sache richtig, anstatt auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen“. Du fühlst Dich unverstanden, was sie von Dir verlangen, ist nicht Deine Welt, es wäre Dir schlicht zu langweilig. Schlimmer noch: Sie halten Dich für abgehoben oder arrogant: „Bilde Dir bloß nicht ein, dass Du alles kannst!“ „Warum lassen sie mich nicht einfach so sein, wie ich wirklich bin?“ fragst Du Dich betrübt und irgendwann ziehst Du Dich zurück und zeigst Dein vielfältig strahlendes Innenleben nicht mehr nach außen, um nicht wieder aufs Neue verletzt zu werden.

Für ein Multitalent ist die Einschränkung auf ein Thema und ein Interessengebiet einfach zu langweilig, weil es für viele Dinge aufgeschlossen ist und viele Talente mitbringt..

Ein Multitalent ist stets neugierig

Vielbegabung ist ein Phänomen der Hochbegabung. Multitalente sind in der Lage, Dinge schnell zu verstehen und es fällt ihnen in der Regel leicht, Neues zu lernen.

Im Grunde ist das Multitalent reich beschenkt worden und darf im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen schöpfen.

Vielbegabten Menschen geht es in erster Linie darum, die Dinge zu verstehen und zu lernen- um sich aus einer Vogelperspektive einen Überblick darüber zu verschaffen. Oftmals erlangen sie dadurch einen gewissen Grad an Weisheit und sind gute Ratgeber. Sodann kann einem Multitalent schnell langweilig werden und es sucht sich eine neue Herausforderung. Da viele Mitmenschen dies nicht verstehen können, herrscht oft das Vorurteil, dass universale Multitalente oberflächlich und unberechenbar sind– wobei eigentlich das Gegenteil der Fall ist, da viele Multitalente durch ihre vielen Fassetten eine ungeahnte Tiefe in der Beurteilung erlangen.

Universalität ist also kein Bauchladen, auch wenn es gerne anders dargestellt wird.

Die Außenwelt versucht gerne, Einfluss auf die Multitalente zu nehmen- und hier ist es besonders wichtig, sich selbst treu zu bleiben..

Ja, auch als universales Multitalent ist es möglich, ein ausgeglichenes Leben in Harmonie zu führen und die Welt damit zu bereichern.

Mehr dazu bald ab April 2019 in unserer mehrteiligen Video-Serie.

Wenn Du Dir Begleitung bei Deinem persönlichen Prozess wünschst, melde Dich gerne auf eine unverbindliche Erstberatung bei mir unter http://monakatzenberger.de/erstberatung/.

Herzliche Grüsse,

Mona Katzenberger

Bewusstsein von Fülle

Danke für all Eure Beiträge zu meiner Frage, in welchen Themen in Eurem Leben Ihr Euch mehr Fülle wünscht. Das Thema Finanzen stand interessanterweise an erster Stelle.

Ich bin kein klassischer „Finanz- Coach“. Gleichzeitig unterstütze ich die Menschen in meiner Arbeit dabei, ihre unverwechselbare Einzigartigkeit zu entfalten, selbstverständlich auch dabei, ihr Leben in der Fülle zu leben.

Immer wieder erfuhr ich von Feinfühligen, dass sie offenbar häufiger die finanzielle Fülle in ihrem Leben vermissen. Hier ist mir ein ziemlich offensichtlicher Zusammenhang aufgefallen: Als Feinfühlige sind wir häufig Energiespender für die Gesellschaft. Feinfühlige schenken ihrer Umgebung und ihren Mitmenschen allein mit ihrer empathischen Präsenz sehr viel positive Energie.

Gleichzeitig rutschen viele Feinfühlige bedauerlicherweise regelmäßig in chronische Erschöpfungszustände.  Offensichtlich gibt es sodann ein Missverhältnis im Energieaustausch- auch auf monetärer Ebene.

Viele Feinfühlige dürfen noch viel wählerischer in ihrem Leben sein und insgesamt besser mit ihren Energien haushalten. Wir werden uns hier auf meiner Plattform den typischen „Energieräubern“ immer wieder widmen- zum Beispiel auch Gefühlen wie Scham oder Schuld. Selbstverständlich wirkt sich dies im Geldfluss aus.

Ein anderer Gedanke zum Thema Fülle: Das Gesetz der Anziehung

Es ist allgemein bekannt, dass wir alle unsere eigene Realität schaffen- täglich- und zwar mit der Kraft unserer Gedanken. Es wird davon ausgegangen, dass ein Mensch pro Tag 50.000 bis 60.000 Gedanken denkt. Es ist schwer vorstellbar, was diese Zahl für uns, unser Leben und unsere Manifestation von Fülle bedeutet.

Der erste Schritt, um zu mehr Fülle im Leben zu gelangen ist es, die eigenen Gedankenströme und die Abläufe unseres Bewusstseins tagtäglich und möglichst auch nachts, wenn wir schlafen, wahrzunehmen.

Wenn wir uns selbst beobachten: Wie viele unserer Gedanken sind in der Fülle, wie viele sind in einem Mangelbewusstsein?

Denken wir liebevoll an unsere Lebensaufgabe, an sämtliche unserer tagtäglichen Aktivitäten?

À la „oh je, jetzt muss ich wieder diese und jene Rechnung zahlen“, „wo soll das alles nur enden?“ „oh je, die Steuererklärung- das Finanzamt rückt mir auf die Pelle“, „ich habe keine Lust mehr auf den Job, den ich mache- aber ich schaffe es auch nicht, mich mit meiner Passion selbständig zu machen“ und dergleichen?

Gedanken der Fülle wären eher etwas wie

„Ich liebe es, Geld zu verdienen und den Nebenjob anzunehmen, der es mir erlaubt, mir die lange ersehnte Fortbildung zu machen, die mich zu meiner Berufung führt“.

„Ich bin mir sicher, meine finanziellen Ziele zu erreichen“- mit einem leichten Schauer von Vorfreude.

Es beinhaltet eine gewisse mentale Disziplin, sich der eigenen Gedankenströme bewusst zu sein- und sie entsprechend auszurichten. Darauf werde ich in folgenden Beiträgen immer wieder eingehen.

Zum Thema der weit verbreiteten Existenzängsten hierzulande:

Zweifellos leben viele Menschen in herausfordernden Situationen, zum Beispiel alleinerziehende Eltern, viele Künstler, etc. Es ist nicht zu unterschätzen, sich in einer solchen Situation über Wasser zu halten und frei von Existenzängsten zu bleiben.

Natürlich fühlt sich dies im ersten Moment nicht unbedingt „leicht“ an.

Gleichzeitig ist hier aber sehr wichtig: Wir leben in der Bundesrepublik Deutschland in einem Sozialstaat, (resultiert aus dem Grundgesetz, Artikel 20) – der in den letzten Jahren enorm an Lebensqualität gewonnen hat und im Punkt Lebensqualität sogar nahe an bei den skandinavischen Wohlfühlländern liegt.

Wir leben also in einem Sozialstaat, der uns im Notfall auffängt. Sind wir dankbar für dieses Privileg oder nehmen wir es als selbstverständlich hin?

Dies gab es in den vorigen Jahrhunderten noch nie in dieser Form.

Von außen betrachtet darf man sich fragen, warum ausgerechnet bei uns so viel von Existenzängsten gesprochen wird? Hierzulande „verhungert“ niemand so schnell.

Und doch kennen wir alle- egal ob arm oder reich- dieses nagende Gefühl, diese tiefe diffuse Zukunftsangst- die fast einer Todesangst gleichkommt. Wie ist das möglich, hierzulande- in unserem wohlgenährten Sozialstaat?

Hier dürfen wir noch ein wenig tiefer blicken: Viele gehören plus / minus einer Generation der sogenannten „Kriegsenkel“ an. Die Generation der Kriegsenkel liegt bei den zwischen 1960 und 1975 Geborenen – sie hat die Traumata ihrer Eltern, die diese im Krieg erlitten haben, teils unbewusst übernommen- ein unglaubliches Phänomen, dem sich bereits Siegmund Freud widmete.

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien, die belegen, wie Traumata von einer auf die andere Generation übertragen werden. Somit ist es kein Wunder, dass hierzulande- in einem von Kriegen post-traumatisierten Land- in dem die Erinnerungen an Krieg, Morden, Verfolgen, Flucht, (Massen-)Vergewaltigungen, etc- Gefühle wie Existenzangst- Todesangst diffus vorhanden sind- diese Existenzängste vorherrschen. Wir als Feinfühlige nehmen auch diese unausgesprochenen Gefühle im Kollektiv besonders stark wahr- woher kommen all diese Ängste, die eigentlich nicht die unseren sind? Dem sollten wir auf den Grund gehen, bevor wir ein Bewusstsein von Fülle manifestieren.

Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, in die Tiefe der eigenen Seele zu blicken und sich von diesen Ängsten zu verabschieden, die NICHT die unseren sind.

Ich weiß, wovon ich spreche: Als Feinfühlige mit 9 offenen Energiezentren (!!!) – die durchgehend Empfindungen und Strömungen aus dem Kollektiv wahrnimmt, die nicht meine sind – hatte ich intensiv daran zu wirken, um Ängste verschiedener Art zu überwinden.

Ich empfand es alles andere als leicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies selten ein Prozess „über Nacht“ ist- dazu bedarf es Disziplin! Es lohnt sich unendlich.

Die richtige Begleitperson ist dafür wichtig.

Der mentale Umgang mit Fülle darf weltweit ganzheitlich auf die nächsthöhere Frequenz gebracht werden.

Wenn Du Dir Begleitung bei Deinem persönlichen Prozess wünschst, melde Dich gerne auf eine unverbindliche Erstberatung bei mir unter http://monakatzenberger.de/erstberatung/.

Herzliche Grüße,

Mona

Selbstmitleid, Selbstmitgefühl und Selbstliebe-

Selbstmitleid, Selbstmitgefühl und Selbstliebe-

-warum es für einen Neubeginn manchmal notwendig ist, alles fließen zu lassen und was dies mit kollektiver Empathie zu tun hat

Hast Du das schon einmal erlebt: Der Wecker klingelt, Du wachst morgens auf und Dein erstes Gefühl ist: Alles um Dich herum und in Dir fühlt sich dunkel an? Und die vertraute Gedankenlawine stürzt wieder einmal über Dich herein.

Deinen Job übst Du nur ungern aus, jeden Tag schleppst Du Dich lustlos dorthin und zählst die Minuten bis zum Feierabend.

Deine Partnerin hat sich von Dir getrennt, Du bist alleine, einsam, leidest unter Liebeskummer, für den Du keine Worte findest. Deine Freunde verstehen Dich an diesem Punkt nicht. „Die hat doch sowieso nicht zu Dir gepasst“ sagen sie, „sei froh, dass es vorbei ist.“ Du aber willst eben nur diese eine und kannst keine Lebensfreude mehr empfinden.

Allen anderen geht es besser als Dir. Niemandem ist jemals so viel Ungerechtes widerfahren wie Dir. Du kommst kaum in die Höhe, sondern bist gelähmt vor Erschöpfung und versinkst in Gefühlen wie Trauer, unterdrückter Aggression, Enttäuschung, Ernüchterung, stiller Verzweiflung. Du kämpfst Dich mit der letzten Kraft zur Arbeit, ansonsten ziehst Du Dich von der Außenwelt zurück, verlässt das Haus nicht mehr, guckst abends eine Serie nach der anderen, ernährst Dich von Fast Food, leidest unter Schlaflosigkeit, gleichzeitig findest Du keine Worte für diese Abgründe, die sich in Dir auftun.

Die Menschen, die Du in den Cafès siehst, lachen und sind unbekümmert. Du beneidest sie für ihre Leichtigkeit, die Dir abhandengekommen ist.

Du bist ratlos und Du weißt nicht, wie Du jemals aus diesem Gefühlsloch herauskommen wirst. Das Einzige, was Du weißt, ist, dass dieses abscheuliche Gefühl eines Tages vorübergezogen sein wird, Du erlebst es nicht zum ersten Mal. Auch Gefühle verändern sich, das hast Du bereits erfahren. Erinnerst Du Dich noch an die erste große Katastrophe Deiner Kindheit? Du hast den so sehnlich erwünschten Hund niemals bekommen und hast deshalb ein Jahr lang abends leise ins Kissen geweint? Du hast zuhause vor Übermut ein Rad geschlagen, dabei versehentlich die Ming Vase zerstört und deshalb ist Deiner Mutter im Affekt die Hand ausgerutscht- vor Schreck und Schmerz über ihren Ausbruch hat es Dir wochenlang die Sprache verschlagen?

Ja, das waren Katastrophen- heute- Jahre oder Jahrzehnte später- ist davon nichts mehr übrig. Sie sind überwunden. Genau so wird es Dir mit dem heutigen Auslöser für Dein Selbstmitleid gehen. Im Gegenteil: Im Laufe der Jahre verändert sich die Perspektive häufig! Es kommt durchaus vor, dass wir im Nachhinein dankbar für die vermeintlichen „Katastrophen“ in unserem Leben sind. Vielleicht wirst Du doch eines Tages erkennen, dass die Ex-Partnerin, die Dich schmählich verlassen hat und Dir gerade Selbstmitleid bereitet, wirklich nicht zu Dir gepasst hat und die Trennung ein wertvoller Schutz für Dich war.

(Rat-)Schläge wie „Stell Dich doch nicht so an“ oder „Reiß Dich zusammen“ „Versuch mal Yoga und Meditation“ mögen zwar gut gemeint sein, helfen jedoch in den seltensten Fällen weiter.

Selbstmitleid existiert, seit es Menschen gibt.

Vielleicht ist diese Erkenntnis ja tröstlich für uns alle. Ich persönlich bevorzuge übrigens den Begriff „Selbstmitgefühl“ anstatt „Selbstmitleid“.

Wir sind keine „weinerliche Waschlappen“, wenn uns dieses nagende Gefühl ab und an ereilt und wir uns diesem Gefühl hingeben.

Jeder hat es bereits erlebt, allerdings spricht nicht jeder gerne darüber.

 

Es gibt ein kollektives Tabuthema: Wir dürfen offenbar nicht zeigen, wie sehr wir leiden, obwohl jeder von uns leidet. Die Menschheit leidet seit Menschengedenken, die Welt ist ein Ort mit Licht UND Schatten, jede/r von uns hat bereits viel Leid gesehen und erfahren.

Ein Leben ohne Leid ist eine Illusion.

Können wir die Freude nicht stärker empfinden, eben gerade WEIL wir bereits Leid erfahren mussten?

Wie können wir authentisch sein, wenn wir nur unsere Lichtseiten zeigen dürfen, wenn wir den ganzen Tag nur lächeln, strahlen und gut drauf sein dürfen? Wie empathisch ist eine Welt, die uns dafür verurteilt – sobald wir unser authentisches Selbstmitgefühl zeigen und auf das allseits flüchtig in den Raum geworfene „Wie geht es Dir?“ nicht die leere Formel „Danke, gut“ antworten, sondern stattdessen eine Träne, die aus unserem tiefen Empfinden kommt, zeigen? Ist das ehrliche Gefühl nicht viel motivierender für die anderen, die ihre ungeweinten Tränen tagtäglich mühsam zurückhalten und damit den kollektiven Schmerzkörper der Trauer nähren- sich auch einmal authentisch zeigen zu dürfen?

Deswegen empfehle ich immer, sich dem Selbstmitgefühl bedingungslos hinzugeben.

Seid mitfühlend mit Euch selbst, seid so liebevoll zu Euch, wie es Euch nur möglich ist.

Nehmt Euer inneres Kind an die Hand, nehmt es liebevoll in den Arm und tröstet es. Niemand kann es besser verstehen als IHR SELBST. Kümmert Euch um dieses zart besaitete Wesen. Es darf weinen, jammern, klagen, denn die Welt bringt uns immer wieder zum Weinen. Nehmt Euch Hilfe an die Hand, seien es Freunde, Coaching, therapeutische Begleitung oder ein Malkurs.

Was auch immer Euch guttut, ist erlaubt!

Nach jedem Gewitter folgt wieder Sonnenschein. Das Kind wird wieder aufstehen, lachen, toben, spielen, tanzen, tollen und lebendig sein.

Je mehr Ihr Euch dem wahren Selbstmitgefühl hingebt, desto früher wird der Impuls folgen, aufzustehen, die letzte Träne aus dem Augenwinkel zu wischen, Euch einen Ruck zu geben, die Ärmel hochzukrempeln und Euer Leben tatkräftig anzupacken! Eines Tages werdet Ihr aus einer anderen Perspektive betrachten, dass Ihr an der kleineren oder größeren Katastrophe wieder ein Stück gewachsen seid…

Falls Ihr gerade in einer Situation seid, in der Ihr Euch Unterstützung wünscht, meldet Euch gerne bei mir auf eine kostenlose Erstberatung.

Herzliche Grüsse,

Mona

Violeta: An alle Ausnahme-Künstler(innen) dieser Welt

Violeta: An alle Ausnahme-Künstler(innen) dieser Welt

„Gracias a la vida“

Dieser Tage dachte ich immer wieder an die chilenische Künstlerin Violeta Parra, die 1967 freiwillig aus dem Leben schied.

Ich singe gerne ihr berührendes Stück „Gracias a la vida“.

„Parra beging ein halbes Jahr vor ihrem 50. Geburtstag, am 5. Februar 1967 Suizid, – angeblich wegen des Scheiterns einer leidenschaftlichen, unglücklichen Liebesbeziehung und wegen finanzieller Probleme.“ (Wikipedia)

Von außen betrachtet ist ihr Schritt nicht nachvollziehbar.
Von außen betrachtet ist Violeta Parra ein chilenisches Ausnahme-Talent, eine Malerin und bildende Künstlerin, die auch mit Keramik und Plastiken arbeitete, deren Bilder weltweit bekannt und sogar im Louvre ausgestellt wurden. Eine Sängerin, Dichterin und Komponistin, die die in Vergessenheit geratene chilenische Folklore wieder in den Focus der Aufmerksamkeit gebracht hatte. Zu Lebzeiten wurde sie sehr geliebt und bewundert, es wurden sogar Filme über sie gedreht. Sie eröffnete noch kurz vor ihrem Ende ein kulturelles Zentrum in Santiago de Chile, das anfangs großen Anklang fand und seit 1966 weniger besucht wurde. Der finanzielle Druck muss für sie unerträglich gewesen sein, sodass sie keinen anderen Ausweg sah.

Zurück ließ sie Partner und drei Kinder. Kurz vor ihrem Tod hatte sie das heute wohl berühmteste ihrer Lieder – „Gracias a la vida“ – geschrieben.

Violeta gilt als Mitbegründerin der Nueva Canción, eine Gesangsbewegung Chiles, die die chilenische Folkloremusik erneuerte. Diese Bewegung vereinte Musikelemente der Folklore mit religiösen Formen und Inhalten der Protestbewegung und Sozialkritik der sechziger Jahre und erfasste das ganze Land. Nach dem Putsch in Chile 1973 wurde sie zum Ausdruck für das unter der Militärdiktatur leidende und kämpfende Chile.

„Gracias a la vida“ wurde nicht nur in der lateinamerikanischen Welt immer wieder neu interpretiert, auch internationale Künstler wie Joan Baez, Holly Near, Nana Mouskouri oder Richard Claydermann vertonten das Lied.

Das berührende Stück schenkte vielen Menschen in ausweglosen Situationen Trost.

Mercedes Sosa interpretierte es, Violetas Sohn Angel sang es während seiner Gefangenschaft unter der Pinochet-Diktatur, ihre Tochter Isabel im Exil.

Bis heute wird es von Studenten gesungen, die auf den Straßen Chiles gegen die Bildungsmisere ihres Landes protestieren.

So bleibt diese sensible, warme, weltverändernde Künstlerin mit ihrer Musik unvergesslich, ewig, zeitlos im Bewusstsein der Menschen.

Sie kämpfte wie so wie viele Ausnahmekünstler tagtäglich darum, ihrer Lebensaufgabe zu dienen und damit zu überleben.

Wie traurig der Gedanke ist, dass eine Frau wie Violeta, die diese Welt durch ihr Wesen, ihre Musik, ihre tiefen Texte, ihr bedingungsloses Sein- immens inspiriert und verschönert hat, wie es nur wenigen Auserwählten gelingt-, eine so große Einsamkeit und Verzweiflung empfunden hatte, dass sie  keinen anderen Ausweg sah, als das irdische Leben hinter sich zu lassen.

Obwohl es mit Sicherheit Möglichkeiten gegeben hätte, ihre Probleme zu lösen.

Ihr aus dem Leben-Scheiden hinterlässt in ihrer Nachwelt und bei ihren Angehörigen einen Schock, ein Trauma. Was sagt es über diese Welt, wenn solche Menschen wie sie keine Existenzberechtigung erfahren? Sondern tagtäglich darauf zurückgeworfen und reduziert werden, sich Strukturen anzupassen, die ihrer Berufung, ihrer Kreativität, ihrem Sein- entgegenstehen? Was sagt es über diese Welt, wenn „der Köder dem Fisch schmecken muss“ und destruktive Absurditäten hingegen Millionengewinne einbringen? Heißt es, dass die Ausnahmekünstler ihr Niveau reduzieren sollen, um überleben zu dürfen?

Es gibt ein Thema, das mich auf mysteriöse Weise mit Violeta Parra verbindet- ich habe es noch nicht ergründet, so wie übrigens auch mit Frida Kahlo. Es sind die lateinamerikanischen Wurzeln, die ich  wahrnehme, ohne jemals dort gewesen zu sein.

Ich möchte diesen Kontinent noch in diesem Leben kennenlernen.  Die rhythmische, ausdrucksvolle Sprache, die ich großteils verstehe, ohne sie erlernt zu haben, fasziniert mich.

In den Augen der Menschen sehe ich alte Seelen, in den Farben, Landschaften und Eindrücken, finde ich eine Magie und Mystik jenseits der Worte.

Violeta und Frida sind für mich wie geistigen Schwestern, deren Wirken, Werk und Empfinden ich so gut nachvollziehen kann. Das intensive Leben, die Leidenschaft, das Absolute, die Kompromisslosigkeit, das Suchen,

die Liebe zum Leben.

Wenn Du Dich als (Ausnahme-)Künstler(in) oder (Lebens)Künstler(in) betrachtest, wenn Dir Deinen Platz gerade auf dieser Welt eroberst und Dir dabei meine Unterstützung wünschst, melde Dich gerne jederzeit auf eine Erstberatung bei mir.

Ich begleite Künstler(innen) aller Art, ihren Weg erfolgreich zu gehen.

Gracias a la vida.

Herzliche Grüsse,

Mona

 

 

 

Ave Maria- Gedanken zur weiblichen Loyalität

Vor ein paar Wochen kam ich in den Genuss der Vorpremiere des Films „Maria Stuart“ zum 10jährigen Jubiläum der legendären Astor Film Lounge Berlin.
Der offizielle Start des Films wird im Januar 2019 sein.

Das Schicksal dieser beiden außergewöhnlichen Frauengestalten beschäftigt mich seitdem nachhaltig.

Es war seinerzeit im 16. Jahrhundert – in einer männlich dominierten Epoche, in der die Frauen üblicherweise wenig Macht ausübten und kaum Respekt erfuhren- alles andere als einfach, eine Maria Stuart, Königin von Schottland – oder eine Queen Elizabeth zu sein.

Besonders imponierte mir die einzige Begegnung von Frau zu Frau, als Elizabeth Maria in ihrem einfachen Versteck aufsuchte, in das sie sich vor ihren Gegnern zurückgezogen hatte.

Das Treffen war denkbar angespannt- hervorragend verkörpert die vielschichtigen Emotionen der beiden Frauen: Es bewegte sich in der ganzen Bandbreite zwischen Neugier, Angst, Verletzlichkeit, Misstrauen, Neid, Konkurrenz, Geltungsdrang, Machtanspruch und einer tief verborgenen, weiblichen Sehnsucht- der Sehnsucht nach Schwesternschaft.

Diese wird von Maria zum Ausdruck gebracht, indem sie temperamentvoll äußert „Lass uns gegen die Männer, die uns unsere Macht nehmen wollen, verbünden und Schwestern sein! Gemeinsam sind wir viel stärker!“ Elizabeths Gesichtsausdruck verrät, dass Maria einen tief verborgenen, uneingestandenen Wunsch Elizabeths in Worte fasst.

Ihre tiefe Einsamkeit verbindet die beiden Frauen auf mysteriöse Weise. Maria- verfolgt, beneidet, gehetzt – im verborgenen Versteck- ist nicht einsamer als die allseits respektierte Elizabeth.

Wir Zuschauer wissen bereits, dass Elizabeth eine ungeahnte Chance nicht ergreifen wird: Die Chance, sich mit Maria zu verbünden und in einer männlich dominierten Welt „als Schwestern“ gemeinsam stark zu sein. Nein, Elizabeth ist innerlich zu zerrissen vor Angst und Zweifeln. Am Ende wird sie Jahre später ihre weibliche Rivalin am Schafott hinrichten lassen. Wie lebt es sich weiter, nachdem die weibliche Konkurrentin, die ihre Schwester sein wollte, aus dem Weg geräumt wurde? Karma und das Gewissen bleiben Elizabeth erhalten. Tief innen wissen wir von der höheren Gerechtigkeit, der wir uns nicht entziehen können.

Das Thema der weiblichen Loyalität ist bis heute hoch aktuell. Ich beobachte nach wie vor, dass Frauen sich nicht genug verbünden- häufig aus Angst vor der Gegnerin.

Kennt nicht jede Frau diese traurige Erfahrung?
Auch ich war bereits in der Rolle einer Maria gewesen und suchte – vielleicht auf naive Weise- die treue verbündete Schwester- um zu erleben, wie ich misstrauisch beäugt und sodann brutal „aus dem Weg geräumt“ wurde.

Später hatte ich mich der Frage gestellt, welche Anteile ich selbst am Geschehen gehabt haben mag- irgendetwas tragen wir immer zu dem bei, was uns widerfährt.

Eine grundsätzliche Frage beschäftigt mich bis heute: Wann finden wir Frauen zu der gewaltigen Kraft einer wahren gegenseitigen Loyalität?

Weihnachten, das alljährliche Fest der Geburt Jesu Christi, ist auch das Fest der Mutter Jesu Christi, Maria. Sie war der Inbegriff einer liebevollen, warmherzigen Frau. Sie kämpfte für das Wahrhaftige und für die bedingungslose Liebe. Mit Sicherheit lohnt es sich, nicht nur zum Anlass des Weihnachtsfests, einen Moment innezuhalten, den Marias dieser Welt zu gedenken und den nächsten Schritt in Richtung schwesterlicher Loyalität zu gehen.

Ave Maria ♥️

Herzliche Grüsse,

Mona Katzenberger

Von den kleinen und großen Weltuntergängen

Von den kleinen und grossen Weltuntergängen in unserem Leben und warum diese für eine neue Ordnung so wertvoll sein können….

Manchmal bricht wie aus dem Nichts in unserem Leben scheinbar „alles“ zusammen- habt Ihr das schon erlebt?

Eine Beziehung endet, eine Scheidung wird eingereicht, eine Bewerbung klappt nicht, der Job wird gekündigt, ein Unternehmen geht pleite, Projekte werden nicht umgesetzt, eine Krankheit taucht auf, die Nerven liegen blank, Erschöpfungszustände treten ein, wir haben Streit mit unseren Lieben, meinen, uns von ihnen trennen zu müssen, weil wir der Annahme sind, dass es so nicht weitergehen kann, Geldsorgen, Nervenzusammenbrüche… wir sehen fassungslos zu und fragen uns, was das alles soll, wir raffen uns mühsam auf, versuchen, das scheinbar Zerbrochene zu reparieren, um zu funktionieren… wir versuchen, zu verstehen, doch gelingt es uns alleine beim besten Willen nicht- was soll der tiefere Sinn darin sein?

Manchmal blicken wir Jahre später darauf zurück und dürfen eine ganz andere Perspektive zu diesen Geschehnissen einnehmen- und wir erkennen, dass die vermeintliche Katastrophe der unerwartete Neubeginn einer positiven Entwicklung war. Zum Beispiel der schmerzhafte Bandscheibenvorfall, der uns dazu zwingt, die dringend nötige Ruhepause einzulegen, da sonst ein Burnout folgen würde.

Oder die überstürzte Trennung, die zwar schmerzhaft ist, doch dazu führt, dass wir in unserem Liebesleben „aufräumen“.

Falls Ihr Euch gerade in einer solchen Situation befindet, durch einen kleinen oder großen Weltuntergang in Eurem Leben geht und Euch dabei Unterstützung wünscht, meldet Euch gerne bei mir auf eine Erstberatung

Herzliche Grüsse,
Mona Katzenberger

Grübelgedanken wie Wolken ziehen lassen

Grübelgedanken wie Wolken ziehen lassen-

Feinfühlige grübeln oft sehr viel.
Dies liegt häufig daran, dass sie intensive Eindrücke zu verarbeiten haben und viel Anteil an ihren Mitmenschen nehmen. 
Grübeln ist eine besondere Form des Nachdenkens. Manchmal kann es hilfreich sein, sich mental vertieft mit einer Sache auseinanderzusetzen.
Häufig dreht sich die Grübelei jedoch im Kreis.
Eine unbewältigte Situation wird immer und immer wieder von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet, manchmal überlegen Feinfühlige wiederholt, ob sie sich in der einen oder anderen Situation hätten anders verhalten sollen, ob sie vielleicht etwas Unpassendes gesagt haben oder was wohl die anderen über sie denken.
Diese gedankliche Endlos-Schleife führt selten zu brauchbaren Ergebnissen, wir sind dann NICHT präsent im Hier und Jetzt.
Grübeln kann im schlechtesten Falle zu Konzentrations-Störungen, Zerstreutheit, Depression und Schlaflosigkeit führen.
Grübeln in Form von vertieftem Nachdenken ist manchmal durchaus hilfreich, wenn dabei konkrete Lösungen gefunden werden.

Was hilft, wenn Euch das Grübeln überfällt?
Als erstes ist es gut, Euch zu fragen, ob das Grübeln in irgendeiner Form für eine Lösung hilfreich sein kann.
Falls die Antwort „nein“ ist, gilt es, sich sofort selbst aus der Grübelei herauszuholen.

1. Ihr könnt das Grübeln mit gutem Gewissen unterbrechen.
(Nicht im Sinne von „Verdrängen“)
Alle Hilfen sind dafür erlaubt:
– Zum Beispiel die gute Freundin anrufen und ihr sagen, dass Ihr gerade eine Unterbrechung in der geistigen Einbahnstrasse braucht und dann – wenn möglich- sofort etwas unternehmen
– Eure Lieblings-Musik (heitere, keine traurige Musik!!) auflegen und dazu ausgelassen tanzen
– Körperliche Aktivitäten wie Aufräumen / Laufen / Sport / Spaziergang im Wald / Sauna
– Wichtig: Viel trinken, zum Beispiel Wasser oder Euren Lieblingstee

2. Ihr könnt alle „Grübelgedanken“ täglich auf einen Zettel schreiben und anschließend verbrennen, dabei die Inhalte bewusst und liebevoll „loslassen“ mit der Affirmation „Alle Gedanken zum Thema XYZ lasse ich liebevoll los“

3. Eine regelmäßige Meditationspraxis ist beim Thema „Grübeln“ sehr hilfreich, um die Grübelgedanken wie Wolken am Himmel weiter ziehen lassen….

Falls alles nichts hilft und die Grübelei kein Ende nimmt, kann das ein Zeichen sein, dass Ihr Euch vertrauensvoll an ein professionelles Gegenüber wenden dürft.
Oft bietet der Blick von Außen eine völlig neue Sicht der Dinge….

Bei „Grübel-Attacken“ und Sorgen aller Art bin ich für Euch da! Meldet Euch gerne auf eine Erstberatung bei mir.

Herzliche Grüsse,

Mona Katzenberger

Feinfühligkeit- eine (Auf)Gabe für diese Welt

Zum Thema „Abgrenzung“:

Immer wieder erfahre ich von Euch Feinfühligen, wie groß der Wunsch ist,  sich besser vom Außen abgrenzen zu können.
Diesen Wunsch kann ich Euch bis ins Kleinste nachfühlen. Manchmal werden wir wie durch einen geheimnisvollen Sog in die Gefühlswelt der anderen hineingezogen.
Das ist so lange angenehm, wie die anderen warmherzig und liebevoll sind. Was gibt es Schöneres, auf diesen positiven Wellen der anderen mitzuschwingen?
Aber was passiert, wenn unser Kind einen Zornausbruch hat, unser Partner eifersüchtig ist oder unsere Schwiegereltern unmenschliche, unzeitgemäße Erwartungen an uns stellen? Wir sind so offen in unserem Empfinden, dass wir uns diesen Gefühlen der anderen in unserer nächsten Nähe ein Stück weit ausgeliefert sehen. Paradoxerweise ist es tatsächlich ein Teil unserer (Auf)Gabe, die Gefühle der anderen wahrzunehmen. Da klingt ein Ratschlag (im wahrsten Sinne ein „Schlag“) wie „grenze Dich doch besser ab“ wie blanker Hohn für uns. Wie soll das möglich sein, wenn wir ja diese Außengrenzen nicht haben? Und es ist ebenso ein Teil unserer (Auf)Gabe, diese Gefühle der anderen NICHT zu unseren eigenen Gefühlen zu machen. Dafür gibt es wirksame Methoden wie die Spiegel – Methode (Visualisierung eines Schutzes mit Spiegel) oder die Vogelperspektive.

Ich selbst weiss aus eigener, schmerzhafter Erfahrung, wie herausfordernd das Gefühl sein kann, den Emotionen anderer „ausgeliefert“ zu sein. Ich gehöre zu 1 % der Menschen, bei denen alle Energiezentren jederzeit im offenen Modus operieren und es wurde mir in meiner Kindheit und Jugend NIE erklärt – geschweige denn Rücksicht darauf genommen, warum ich mich so ANDERS fühlte als alle anderen. Bevor ich endlich die wunderbare Botschaft bekam, WARUM ich so anders bin als alle anderen und welcher Sinn dahintersteckt, musste ich jahrelang durch psychischen und physischen Schmerz gehen, angefangen bei chronischer Erschöpfung, Burnout bis hin zum Nervenzusammenbruch. Ich fühlte mich damals IMMER unverstanden von meiner Außenwelt und fühlte mich dabei sehr einsam und unglücklich. Oft wollte ich so nicht weiterleben und stellte die Frage, warum ausgerechnet ich dieses Schicksal erfahren sollte.
HEUTE weiss ich, dass meine 9 offenen Zentren ein Geschenk und eine (Auf)Gabe für diese Welt sind und bin sehr glücklich über diese Gabe.
Der mühsame Weg hat sich gelohnt.

Ich werde Euch immer wieder daran erinnern, wie wichtig und wertvoll Eure Feinfühligkeit für diese Welt ist!! Ich habe eine wirksame Methode für Euch Feinfühlige entwickelt, damit Ihr beschützt und im Einklang mit Euch und Euren Lieben Euer immenses Potential entfalten dürft.

Wichtig ist als Erstes, dass Ihr Euch und Euren Archetypen in Eurer ganzen Tiefe versteht, wie EURE persönliche Feinfühligkeit gelagert ist und welche Empfehlungen damit für Euch gelten.

Ihr alle seid einzigartig! Wenn Ihr mehr darüber erfahren möchtet, was dies für Euch persönlich bedeutet oder dies persönlich mit mir besprechen möchtet, bewerbt Euch gerne auf eine
kostenlose Erstberatung bei mir.

Herzliche Grüsse,

Mona Katzenberger