Ein Spiegel der Menschen – meine Geschichte

Ein Spiegel der Menschen – meine Geschichte

Jeder von uns hat ein einzigartiges Profil und eine Berufung mitbekommen, um die Welt zu einem schöneren Ort zu machen.

Lange Zeit in meinem Leben fühlte ich mich anders als meine Mitmenschen: Offenbar war ich sensibler und nahm die Stimmungen der Menschen in meiner Nähe stärker auf als andere.

Dies konnte ich einfach nicht abstellen. Gefühle und Gemütslagen der anderen nahm ich am eigenen Körper wahr wie meine eigenen.

Dies kann natürlich sowohl angenehm als auch sehr unangenehm sein- je nachdem, welche Gefühlslage dort vorherrschte.

Mich selbst konnte ich dagegen häufig kaum spüren.

Ich dachte früher immer, es müsste allen Menschen ebenso gehen wie mir.

Meine Wesensart rief bei meinen Mitmenschen manchmal ratloses Kopfschütteln hervor.

In Sätzen wie „Du hast lauter weiße Flecken“ „grenze Dich besser ab“ „stell Dich nicht so an“ „lass das doch einfach an Dir abprallen“ etc. .  konnte ich mich nicht wiederfinden.

So wusste ich keine Antwort darauf,  warum ich mich so anders fühlte – niemand konnte mir die Antwort darauf geben- so sehr ich auch danach suchte. Stattdessen bekam ich den Eindruck, ich müsste mich ändern und anpassen.

Meine innere Stimme sagte mir, dass es eine andere Wahrheit dahinter geben musste.

Beruflich galt ich nach den allgemeinen Maßstäben als „vielseitig talentiert“ und „gut ausgebildet“ . Ich hatte in der Schule Schloss Salem das Abitur absolviert, wurde Volljuristin mit Prädikat, spreche vier Sprachen, gebe gerne Klavierkonzerte, tanze, singe-  nach außen gut vorzeigbar.

Damit sollte ich nach den herkömmlichen Maßstäben mehr als zufrieden sein!

Nach meinem 2. juristischen Staatsexamen hatte ich einen Zusammenbruch  und litt unter schweren körperlichen Symptomen.

„Viel zu jung für ein Burnout“, sagten die Ärzte und verschrieben mir starke Antidepressiva. Ich weigerte mich, diese Mittel zu nehmen.

Irgendetwas nicht Greifbares unterschied mich von all den anderen Menschen, die ihre bürgerlichen Leben und Karrieren verfolgten und sich damit offenbar zufrieden gaben. Doch was war es?

Wer war ich wirklich?

Ich fühlte mich wie nicht von dieser Welt- und ich kannte keinen Menschen, der mir in dieser Hinsicht ähnlich erschien.

Schließlich behielt ich dieses Thema für mich, da mir die anderen dabei offensichtlich nicht folgen konnten.

Eine diffuse Irritation, dass es ein Leben lang so bleibt, anders zu sein und den wahren Grund dafür nicht zu verstehen, war permanent präsent.

Durch glückliche Umstände gab es sehr einfühlsame Ansprechpartner wie Albert Rohrbacher, Christyna Kozel und Iris von Tiedemann in meinem Leben.

Ich werde nie unsere erste Beratung bei Iris vergessen und ihren Ausruf der Überraschung, als sie mein Profil analysierte und feststellte, dass ich zum „Archetyp Beobachter“ gehöre- somit zu einer Minderheit von  1 % der Menschen. Diese Erkenntnis war die Erklärung für all das, was ich in meinem Leben bislang als unverständlich empfunden hatte. Ich hatte es mir also nie eingebildet, anders zu sein! Mit diesem Profil – mit 9 offenen Energiezentren- bin ich sozusagen ein „Spiegel der Menschen”- so erklärt sich, dass ich die anderen häufig stärker fühle als mich selbst.

Ich kann schwer Worte fassen, WIE UNENDLICH ERLEICHERT ICH WAR, ENDLICH verstehen zu dürfen, WARUM ich mich so anders fühle-  es hat mein Leben sehr zum Positiven verändert.

Bald studierte ich die wertvolle 64keys Matrix in der ganzen Tiefe, um die Zusammenhänge zu verstehen.

Ich habe früher zwar sicher “gut gemeinte”, dennoch völlig unzutreffende Diagnosen für mein Sein bekommen. Zum Glück habe ich sie mir nie zu eigen gemacht und bin meinen Weg unbeirrt weiter gegangen.

Ich habe nun mein Sein akzeptiert, ein Spiegel der Menschen zu sein und  trage damit meinen Beitrag zu einem friedlicheren Miteinander bei.

Ich habe das besondere Privileg, mich automatisch mit jedem Menschen, der in meine Nähe kommt, mit jeder Gruppe, – auch mit unterschiedlichsten Aktivitäten – zu verbinden.

Als Coach und Speaker ist es unverzichtbar für mich!

Lange war ich unglücklich über das Rätselhafte, das mich von allen anderen unterschied.

Ein universaler Spiegel zu sein war mir früher schlicht unheimlich und ich wagte noch nicht einmal, es auszusprechen. Seit ich es verstanden,  akzeptiert und integriert habe- geht es mir um Welten besser.  Ich weiss es nun endlich zu schätzen!

Und nicht nur das: Es ist meine Aufgabe, ein Spiegel der Menschen zu sein- damit andere sich durch mich besser verstehen-

mein persönlicher Beitrag.

So hat jeder von uns ein einzigartiges Profil und eine Berufung mitbekommen, um die Welt zu einem schöneren Ort zu machen.

Sich selbst zu verstehen, bedeutet nicht- wie es häufig dargestellt wird-  egozentrisch nur um sich zu kreisen.

Im Gegenteil: Es bedeutet, sich zu verstehen, Frieden mit sich zu schließen, das Kreisen loszulassen und diesen Frieden weiterzugeben.

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